Stress!
Eigentlich ist Urlaub ja dazu da, sich zu entspannen und die Akkus aufzutanken. Aber ich habe mir in den letzten drei Tagen Stress angetan. Ganz bewusst und gezielt. Währenddessen saß ich gemütlich auf dem Sofa, hatte eine Decke über den Beinen und ein Kissen im Nacken. Aber der Puls war auf Anschlag und das Herz raste. Ich habe mir die siebte Staffel 24 angesehen.
Buchkritik: “1000 Gründe, dich zu hassen”
Darum geht's: Deine Freundin hat dich sitzengelassen? Du gehst nur noch aus der Wohnung, um neues Bier zu holen? Du redest mit deinem Fernseher nächtelang über Beziehungsprobleme? Damit ist jetzt Schluss! Hier ist das Buch für Männer mit gebrochenem Herzen und klarem Verstand. Beziehungsopfer (männlich) schreiben sich ihren Frust von der Seele, rechnen mit ihren Ex-Freundinnen ab und geben rachelüsternen Leidensgenossen Tipps für den angemessenen Umgang mit dem grausamen Geschlecht.
So ist's: Kurzweilige Geschichten von Männern, die ihre Ex-Freundinnen hassen füllen dieses Buch. Dutzende Autoren haben ihre Beiträge eingereicht und genauso abwechslungsreich liest es sich auch. Die ein oder andere Geschichte ist lustig oder nett geschrieben, aber das meiste sind einfach recht normale Abhandlungen über das Scheitern von Beziehungen. Das Coverversprechen wird nicht gehalten - dennoch ist's eine kurzweilige Lektüre und durch die vielen kurzen Geschichten ist es auch wunderbar als Klo-Buch geeignet...
Wie ich den 3. März 2009 erlebte
Es gibt Ereignisse und Tage, die vergisst man seinen Lebtag nicht. Bei den Älteren ist der Tag, als Kennedy erschossen wurde, solch einer. Bei uns allen ist es der 11. September 2001, der sich ins Hirn gebrannt hat. Und bei allen Kölnern ist es der 3. März 2009 - der Tag, an dem das Stadtarchiv einstürzte. Heute ist es genau ein Jahr her, dass der Bau zwei Menschen unter sich begrub. Und ich habe den Tag noch im Kopf, als wäre es gestern gewesen...
Buchkritik: “Höllentrip”
Darum geht's: Seit die verwitwete Katherine erneut geheiratet hat, widersetzen sich ihre drei Kinder jeder Annäherung. Ein Segeltörn ohne den Stiefvater soll Abhilfe schaffen. Doch auf See kommt es zur Katastrophe: Nach einer Explosion an Bord strandet die Familie auf einer einsamen Insel. Und was zuerst wie ein tragischer Unfall aussah, wird bald zu einer tödlichen Falle: Irgendjemand will, dass die Familie ihren Segelausflug nicht überlebt...
So ist's: Ein typischer James-Patterson-Thriller: Kurze Kapitel, schnörkelloser und rasanter Schreibstil, keine Atempausen! "Höllentrip" ist ein geradliniger Thriller mit einem einfachen, klaren Plot, der einen schnell in seinen Bann zieht. Große Geheimnisse gibt es weniger, vielmehr geht es die meiste Zeit ums blanke Überleben - und ein paar überraschende Ereignisse hat sich Patterson höchstens für die letzten Seiten aufgehoben. Fazit: Ein Thriller, der unterhält und rasch gelesen ist.
Buchkritik: “200 Tricks für ein besseres Leben”
Darum geht's: Nahezu täglich ist irgendwo zu lesen, wie man Männer erwachsen, Frauen rum-, einen flachen Bauch hin- oder Rotweinflecken rauskriegt. Aber Lösungen für die wahren Probleme des Alltags waren bis jetzt Mangelware. Wie man Fruchtfliegen loswird, unpeinliche Gedichte schreibt, Lampenfieber besiegt, versalzenes Essen rettet, Sexpannen vermeidet oder jemanden auf dem Handy anruft, ohne mit ihm reden zu müssen...
So ist's:Eine krude Mischung aus Tipps für alle Lebenslagen. Manchmal schräg, manchmal eine Lösung, die man schon lange gesucht hat. Die Tipps sind nahezu allesamt von Experten auf dem jeweiligen Gebiet. Und selbst wenn man keinen einzigen der Tipps umsetzt, hat man eine spannende und lehrreiche Lektüre, die dazu noch unterhaltsam ist.
Buchkritik: “Wo wohnt der Fisch…”
Darum geht's: Was tun, wenn man den Freund im eigenen Dessous erwischt? Kann man dick verhungern? Warum stehen Männer liebend gern am Grill, aber nie am Herd? Wem gehört der Mond? Was sind die besten Tipps gegen Schluckauf? In diesem Ratgeber finden die Leser Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen aus allen Lebensbereichen. Die Themen gehen von »Ich und die anderen« über »Wir und die Gesellschaft«, »Job und die lieben Kollegen« bis zu »Haushalt, Alltag und weitere Leiden«. Vom ersten Kuss über müffelnde Kollegen und plärrende Nachbarskinder bis zur hoppelnden Waschmaschine.
So ist's: Diese Sammlung der besten Fragen und Antworten der Community gutefrage.net schafft es, gleichermaßen zu lehren und zu unterhalten. Es ist eine Sammlung von abstrusen und abgefahrenen Fragen - aber auch jede Menge Fragen, die man sich immer mal gestellt hat, sind dabei. Dazu herrlich offene Antworten, teilweise mit Pfiff und teilweise mit Insiderwissen. Jede Frage ist ein einzelnes Häppchen des Wissens, was das Buch so kurzweilig macht. Und nun weiß ich endlich auch mal, warum Alleskleber überall klebt - nur nicht in der Tube.
Hilfe, die Realität!
Die Angst geht um in Deutschland: Dieser Tage liest man immer wieder von kleinen Städten, die den Aufstand gegen ihre endgültige Vernichtung die Schändung der Privatsphäre proben. Denn sie wollen sich nicht vom bösen großen Monster aus dem Internet kaputtmachen lassen. Die Rede ist von Google Streetview. Denn wie wir alle wissen, fährt dieser Internetkonzern mit den bunten Buchstaben im Logo mit Autos durch die Weltgeschichte und spioniert uns alle aus.

