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Letzte Artikel

Letzte Woche habe ich in diesem Blog von einer Wahlkampfveranstaltung der Initiative “Aufbruch für Köln”
• Peter Kurth will eine Grüne Welle auf den großen Kölner Straßen (Innere Kanalstraße, Aachener Straße etc.) schaffen. Jeder Autofahrer in Köln kann doch bei dieser Vorstellung und diesem Ausblick aufatmen! Alle, die sich bislang immer nur mit Stop’n'Go von einer Ampel zur nächsten gerettet haben werden wissen, was ich meine. Was will Gegenkandidat Roters? Die Stadt flächendeckend mit Tempo-30-Zonen in sämtlichen Wohngebieten zukleistern. Ist ja schön und gut, aber ich möchte mit meinem Auto bitte schnell und mit möglichst wenig Benzinverbrauch nach Hause oder ins Büro. Roters will außerdem mehr Kreisverkehre, Kurth will alle Verkehrsmaßnahmen die “schikanösen Charakter” haben, verhindern oder entfernen. Also entscheide ich mich für die Kurth-Lösung.
• Köln ist zu dreckig. Die Folge: Im Wahlprogramm von Peter Kurth ganz oben stehen höhere Bußgelder fürs Verschmutzen der Stadt. Gleichzeitig will er mehr Mülleimer in der Stadt aufstellen und jede Menge Automaten für Hundekacke-Tüten aufstellen. Stimmt: Köln ist wahrlich zu dreckig. Hier sollte sich niemand ausnehmen, auch ich lasse schonmal ein Bonbon-Papierchen fallen. Weil’s jeder macht. Ist nicht gut, aber leider wahr. Aber wenn wir alle ein neues Bewusstsein für unsere Stadt bekommen, kann das funktionieren. Und von einem sauberen Köln profitieren wir alle. Zum Thema Sauberkeit schreibt Jürgen Roters auf seiner Seite: “Die Bekämpfung von Verschmutzungen im Stadtbild hat daher eine ebenso große Bedeutung wie die Stärkung der bestehenden Ordnungspartnerschaften zwischen Stadtverwaltung, Justiz, Polizei, gesellschaftlichen Institutionen und Wirtschaft.” – Konkrete Aussagen, wie die Verschmutzung bekämpft werden soll? Fehlanzeige!
• Der Kölner Klüngel gehört ja irgendwie zum Stadtbild wie ein Glas Kölsch und Lukas Podolski. Aber im Gegensatz zu den beiden anderen können wir auf Klüngel sehr gut verzichten. Peter Kurth will Köln entklüngeln. Ein Schritt dazu: Städtische Unternehmen verkaufen, wenn sie nicht unbedingt der Stadt gehören müssen. Die Stadt ist an so vielen Firmen beteiligt, dass Verstrickungen darin kaum zu vermeiden sind. Das will Kurth ändern. Außerdem möchte er dafür sorgen, dass er nicht zig Ämter zusätzlich erbt, wenn er Oberbürgermeister ist. Denn der OB von Köln ist bislang immer auch gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Messe (um nur ein Beispiel zu nennen). Das will Kurth nicht sein. Er will solche Posten mit Leuten besetzen, die sich dann voll und ganz um diese Aufgabe kümmern können. Auch Jürgen Roters spricht davon, dass er den Klüngel bekämpfen will. Wie er das machen will? Dazu habe ich noch nichts konkretes, greifbares gehört.
Ich bin 26 Jahre alt und damit ein (vergleichsweise) junger Mensch. Ich möchte einen modernen Oberbürgermeister in meiner Stadt, die ich zwar erst seit zwei Jahren bewohne, aber sehr liebe. Peter Kurth ist genau das. Ein junger, moderner Politiker, der anpacken will und uns in eine neue, moderne Zukunft führen will. Jürgen Roters mag Köln schon länger kennen, ja. Aber der gute Mann ist ja auch schon 60 Jahre alt. Nichts gegen Roters, er macht einen sympathischen Eindruck. Aber leider auch einen weniger kompetenten Eindruck als Peter Kurth.