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	<title>Kommentare zu: Panik unterm Regenbogen</title>
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		<title>Von: Vera</title>
		<link>http://www.scherzinfarkt.net/2009/10/panik-unterm-regenbogen/#comment-2252</link>
		<dc:creator>Vera</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 22:10:26 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, ich gehöre einer sozialen Gruppe an, die ständig Diskriminierungen ausgesetzt ist, darf ich dann mitreden? :D

Aber darum geht es doch genau: Wer sagt denn bitte, was &quot;normales und richtiges Verhalten&quot; ist? Vielleicht finde ich (gerne ein bisschen durchgeknallt) es völlig normal, wenn jemand (egal ob männnlich, weiblich, homo- oder heterosexuell) ein bisschen &quot;over the top&quot; ist. Trotzdem kann ich aber feststellen, dass Schwule in unserer Gesellschaft häufig nur darauf reduziert werden. Und wenn man eben als Schwuler genau so nicht ist und solch ein Verhalten selbst nervig und blöd findet, dann kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass man sich über diese Pauschalisierung sehr ärgert. Egal, ob die jetzt von Schwulen auf dem CSD oder von heterosexuellen Medienmenschen betrieben wird. 
Und dass das der Toleranz/Akzeptanz von Homosexualität nicht gerade förderlich ist, sehe ich auch als Fakt an. Und zur Normalisierung von unterschiedlichen sexuellen Orientierungen trägt es auch nicht grade bei. 
Letztens erlebt: Mit schwulem Freund unterwegs gewesen, mit anderem Freund nach Hause gefahren, der hat nachher gesagt &quot;Sag mal, bist du sicher, dass der schwul ist? Der sah gar nicht so aus!&quot; Ach interessant, wie hat denn ein Schwuler auszusehen oder sich zu verhalten? Wie Ross Antony? Himmel hilf! Ich finde Ross Antony absolut lustig und niedlich, aber wenn ALLE Schwulen sich so benehmen würde, dann wäre Köln doch ziemlich laut und hektisch, das fänd ich auf die Dauer doch sehr anstrengend...

Und von einer Normalisierung sind wir noch genau so lange noch weit entfernt, wie man sich dafür interessiert, welche sexuelle Orientierung der Gesprächspartner hat (es sei denn, man ist an ihm/ihr interessiert oder umgekehrt ;-) ) Wozu sonst sollte einen das interessieren? 
In Amerika hat letztens ein schwuler Sänger den zweiten Platz bei American Idol gemacht. Während der Staffel sind Fotos aufgetaucht, auf denen er seinen Exfreund geküsst hat. Das gab einen riesigen Wirbel in allen Medien, er selbst hat das aber während der Staffel einfach unkommentiert gelassen und lediglich gesagt, es ginge bei der Show um ihn als Musiker und um nichts anderes. Daraufhin wurde er von amerikanischen Schwulenverbänden und in Blogs (Oh mein Gott, man stelle sich vor, alle amerikanischen Schwulen wären wie Perez Hilton, der sich ja so gerne als deren absolutes Vorbild ausgibt *kotzwürg*) heftigst kritisiert. Warum? Weil er seine Popularität nicht dazu nutzte, mit seinem offiziellen Outing (was zu dem Zeitpunkt eigentlich nur für kleine, liebesblinde Teenagermädels wirklich nötig gewesen wäre) die amerikanischen Schwulenverbände zu unterstützen. 
Ich kann gut verstehen, dass ein solcher Wirbel um die sexuelle Orientierung eines Sängers vielen Menschen sauer aufstößt. Und zur besseren Akzeptanz von Homosexualität im doch noch sehr homophoben Amerika trägt so ein Gehetze wirklich nicht bei. 
Und jetzt wird er dafür kritisiert, dass er erotische Fotos mit einer Frau gemacht hat. Oh. Ja klar, erotische Fotos haben ja auch sonst immer so viel mit der Realität zu tun. Und heterosexuelle Männer dürfen Schwule spielen und entsprechende Fotos machen (Gale Harold, Hal Sparks etc. in Queer as Folk), aber wenn Schwule einen Heterosexuellen spielen, dann ist das falsch?


Also: Sowohl von Homosexuellen als auch von Heterosexuellen wird viel zu viel Pauschalisierung und Etikettierung betrieben. Und das wirkt sich negativ auf das Zusammenleben aus. Leider.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, ich gehöre einer sozialen Gruppe an, die ständig Diskriminierungen ausgesetzt ist, darf ich dann mitreden? <img src='http://www.scherzinfarkt.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber darum geht es doch genau: Wer sagt denn bitte, was &#8220;normales und richtiges Verhalten&#8221; ist? Vielleicht finde ich (gerne ein bisschen durchgeknallt) es völlig normal, wenn jemand (egal ob männnlich, weiblich, homo- oder heterosexuell) ein bisschen &#8220;over the top&#8221; ist. Trotzdem kann ich aber feststellen, dass Schwule in unserer Gesellschaft häufig nur darauf reduziert werden. Und wenn man eben als Schwuler genau so nicht ist und solch ein Verhalten selbst nervig und blöd findet, dann kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass man sich über diese Pauschalisierung sehr ärgert. Egal, ob die jetzt von Schwulen auf dem CSD oder von heterosexuellen Medienmenschen betrieben wird.<br />
Und dass das der Toleranz/Akzeptanz von Homosexualität nicht gerade förderlich ist, sehe ich auch als Fakt an. Und zur Normalisierung von unterschiedlichen sexuellen Orientierungen trägt es auch nicht grade bei.<br />
Letztens erlebt: Mit schwulem Freund unterwegs gewesen, mit anderem Freund nach Hause gefahren, der hat nachher gesagt &#8220;Sag mal, bist du sicher, dass der schwul ist? Der sah gar nicht so aus!&#8221; Ach interessant, wie hat denn ein Schwuler auszusehen oder sich zu verhalten? Wie Ross Antony? Himmel hilf! Ich finde Ross Antony absolut lustig und niedlich, aber wenn ALLE Schwulen sich so benehmen würde, dann wäre Köln doch ziemlich laut und hektisch, das fänd ich auf die Dauer doch sehr anstrengend&#8230;</p>
<p>Und von einer Normalisierung sind wir noch genau so lange noch weit entfernt, wie man sich dafür interessiert, welche sexuelle Orientierung der Gesprächspartner hat (es sei denn, man ist an ihm/ihr interessiert oder umgekehrt <img src='http://www.scherzinfarkt.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) Wozu sonst sollte einen das interessieren?<br />
In Amerika hat letztens ein schwuler Sänger den zweiten Platz bei American Idol gemacht. Während der Staffel sind Fotos aufgetaucht, auf denen er seinen Exfreund geküsst hat. Das gab einen riesigen Wirbel in allen Medien, er selbst hat das aber während der Staffel einfach unkommentiert gelassen und lediglich gesagt, es ginge bei der Show um ihn als Musiker und um nichts anderes. Daraufhin wurde er von amerikanischen Schwulenverbänden und in Blogs (Oh mein Gott, man stelle sich vor, alle amerikanischen Schwulen wären wie Perez Hilton, der sich ja so gerne als deren absolutes Vorbild ausgibt *kotzwürg*) heftigst kritisiert. Warum? Weil er seine Popularität nicht dazu nutzte, mit seinem offiziellen Outing (was zu dem Zeitpunkt eigentlich nur für kleine, liebesblinde Teenagermädels wirklich nötig gewesen wäre) die amerikanischen Schwulenverbände zu unterstützen.<br />
Ich kann gut verstehen, dass ein solcher Wirbel um die sexuelle Orientierung eines Sängers vielen Menschen sauer aufstößt. Und zur besseren Akzeptanz von Homosexualität im doch noch sehr homophoben Amerika trägt so ein Gehetze wirklich nicht bei.<br />
Und jetzt wird er dafür kritisiert, dass er erotische Fotos mit einer Frau gemacht hat. Oh. Ja klar, erotische Fotos haben ja auch sonst immer so viel mit der Realität zu tun. Und heterosexuelle Männer dürfen Schwule spielen und entsprechende Fotos machen (Gale Harold, Hal Sparks etc. in Queer as Folk), aber wenn Schwule einen Heterosexuellen spielen, dann ist das falsch?</p>
<p>Also: Sowohl von Homosexuellen als auch von Heterosexuellen wird viel zu viel Pauschalisierung und Etikettierung betrieben. Und das wirkt sich negativ auf das Zusammenleben aus. Leider.</p>
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		<title>Von: Lantzschi</title>
		<link>http://www.scherzinfarkt.net/2009/10/panik-unterm-regenbogen/#comment-2249</link>
		<dc:creator>Lantzschi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 10:51:46 +0000</pubDate>
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		<description>die kommentare einiger vorredner sind an gruselfaktor kaum zu überbieten. ich glaube, niemand von euch gehört einer sozialen gruppe an, die ständigen diskriminierungen im alltag und im gesetz ausgesetzt ist. solange man aus einer gut situierten, weißen, heterosexuellen perspektive spricht, sollte man vllt. mal darüber nachdenken, woraus sich der anspruch ergibt, für andere sprechen und beurteilen zu können. vor allen dingen, was &quot;normales&quot; und richtiges verhalten angeht. kopfschütteln pur.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die kommentare einiger vorredner sind an gruselfaktor kaum zu überbieten. ich glaube, niemand von euch gehört einer sozialen gruppe an, die ständigen diskriminierungen im alltag und im gesetz ausgesetzt ist. solange man aus einer gut situierten, weißen, heterosexuellen perspektive spricht, sollte man vllt. mal darüber nachdenken, woraus sich der anspruch ergibt, für andere sprechen und beurteilen zu können. vor allen dingen, was &#8220;normales&#8221; und richtiges verhalten angeht. kopfschütteln pur.</p>
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	<item>
		<title>Von: Lantzschi</title>
		<link>http://www.scherzinfarkt.net/2009/10/panik-unterm-regenbogen/#comment-2248</link>
		<dc:creator>Lantzschi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 10:41:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.scherzinfarkt.net/?p=1199#comment-2248</guid>
		<description>Hallo Florian,

einerseits schreibst du von &quot;den Schwulen&quot;, andererseits differenzierter, dann wieder von &quot;normalen&quot; und &quot;schrillen&quot; Schwulen, wobei letztere in deiner Sichtweise zu denen gehören, die dafür sorgen, dass Klischees geritten werden und Akzeptanz von Homosexualität verweigert wird.

Entschuldige bitte, aber es gibt nicht DEN Schwulen, es gibt auch keine Unterteilung in normale und schrille. Und ich finde auch nicht, dass Schwule normal werden müssen, um akzeptiert zu werden. Was hierzulande als normal gilt, ist in meinen Augen nicht weniger, als dass sich Homosexuelle dem heteronormativen Bild anzupassen haben, sonst werden sie als Exoten wahrgenommen. Genau dieser Mainstream-Vorstellung scheinst du dich anzupassen. 

Überleg doch mal, wer die Schubladen und Klischees aufgemacht hat. Sicherlich kein Homo, sondern Menschen, die aufgrund ihrer heterosexuellen Orientierung meinen zu glauben, was normal sei und was nicht. Ich bin froh, dass es schrille Schwule gibt, genauso wie es schrille Heteros gibt. Ich bin froh, dass es Veranstaltungen wie den CSD gibt, weil er nicht billiges &quot;übersexualisiertes&quot; Verhalten zur Schau stellt, sondern nur eines zeigt: Dass Menschen verschieden sind und das auch feiern dürfen.

Und von breiter Akzeptanz und Gleichberechtigung zu sprechen, scheint mir doch in großem Maße naiv, wenn man sich allein die Gesetzeslage anschaut, um mal von der sozialen Argumentation wegzukommen.

Deine Ansichten will ich dir auf gar keinen Fall abspenstig machen, du lebst deins und das ist zu respektieren, tolerieren, akzeptieren. Aber schließe bitte nicht von dir auf eine vermeintliche, real nicht existente Allgemeinheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Florian,</p>
<p>einerseits schreibst du von &#8220;den Schwulen&#8221;, andererseits differenzierter, dann wieder von &#8220;normalen&#8221; und &#8220;schrillen&#8221; Schwulen, wobei letztere in deiner Sichtweise zu denen gehören, die dafür sorgen, dass Klischees geritten werden und Akzeptanz von Homosexualität verweigert wird.</p>
<p>Entschuldige bitte, aber es gibt nicht DEN Schwulen, es gibt auch keine Unterteilung in normale und schrille. Und ich finde auch nicht, dass Schwule normal werden müssen, um akzeptiert zu werden. Was hierzulande als normal gilt, ist in meinen Augen nicht weniger, als dass sich Homosexuelle dem heteronormativen Bild anzupassen haben, sonst werden sie als Exoten wahrgenommen. Genau dieser Mainstream-Vorstellung scheinst du dich anzupassen. </p>
<p>Überleg doch mal, wer die Schubladen und Klischees aufgemacht hat. Sicherlich kein Homo, sondern Menschen, die aufgrund ihrer heterosexuellen Orientierung meinen zu glauben, was normal sei und was nicht. Ich bin froh, dass es schrille Schwule gibt, genauso wie es schrille Heteros gibt. Ich bin froh, dass es Veranstaltungen wie den CSD gibt, weil er nicht billiges &#8220;übersexualisiertes&#8221; Verhalten zur Schau stellt, sondern nur eines zeigt: Dass Menschen verschieden sind und das auch feiern dürfen.</p>
<p>Und von breiter Akzeptanz und Gleichberechtigung zu sprechen, scheint mir doch in großem Maße naiv, wenn man sich allein die Gesetzeslage anschaut, um mal von der sozialen Argumentation wegzukommen.</p>
<p>Deine Ansichten will ich dir auf gar keinen Fall abspenstig machen, du lebst deins und das ist zu respektieren, tolerieren, akzeptieren. Aber schließe bitte nicht von dir auf eine vermeintliche, real nicht existente Allgemeinheit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hn</title>
		<link>http://www.scherzinfarkt.net/2009/10/panik-unterm-regenbogen/#comment-2244</link>
		<dc:creator>hn</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 13:22:45 +0000</pubDate>
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		<description>na das ließt sich aber mal 120grad anders als &quot;full ack&quot;. werde den tweet und blogeintrag als beispiel aufheben, dass lesen und denken teils zu ganz erstaunlichen meinungsänderungen führt ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>na das ließt sich aber mal 120grad anders als &#8220;full ack&#8221;. werde den tweet und blogeintrag als beispiel aufheben, dass lesen und denken teils zu ganz erstaunlichen meinungsänderungen führt <img src='http://www.scherzinfarkt.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Simon</title>
		<link>http://www.scherzinfarkt.net/2009/10/panik-unterm-regenbogen/#comment-2243</link>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 11:54:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme dir weitgehend zu, würde aber aus dieser Meinung keine Forderungen formulieren, da ich denke, dass es einem jeden selbst überlassen werden sollte, wie er seine Persönlichkeit auslebt - und das schließt ausdrücklich auch Schwule, die mit der besten Freundin einkaufen gehen ein.

Ich finde allerdings, dass du hier Kritik auf einer völlig anderen Ebene als Philipp Gut ausübst und im Grunde einen völlig anderen Punkt ansprichst. Während du von einem &quot;Kult ums Schwulsein&quot; sprichst, meint Herr Gut einen &quot;von Schwulen erhobenen und der eigentlich abgeneigten Mehrheitsgesellschaft aufgedrückten Kult&quot;. Philipp Guts Ansatz ist homophob, deiner spiegelt eine persönlich Meinung wieder.
Ich verstehe also keineswegs deine Zustimmung zu seinem Artikel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme dir weitgehend zu, würde aber aus dieser Meinung keine Forderungen formulieren, da ich denke, dass es einem jeden selbst überlassen werden sollte, wie er seine Persönlichkeit auslebt &#8211; und das schließt ausdrücklich auch Schwule, die mit der besten Freundin einkaufen gehen ein.</p>
<p>Ich finde allerdings, dass du hier Kritik auf einer völlig anderen Ebene als Philipp Gut ausübst und im Grunde einen völlig anderen Punkt ansprichst. Während du von einem &#8220;Kult ums Schwulsein&#8221; sprichst, meint Herr Gut einen &#8220;von Schwulen erhobenen und der eigentlich abgeneigten Mehrheitsgesellschaft aufgedrückten Kult&#8221;. Philipp Guts Ansatz ist homophob, deiner spiegelt eine persönlich Meinung wieder.<br />
Ich verstehe also keineswegs deine Zustimmung zu seinem Artikel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jozze_w</title>
		<link>http://www.scherzinfarkt.net/2009/10/panik-unterm-regenbogen/#comment-2242</link>
		<dc:creator>jozze_w</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 21:56:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde es interessant, wie schnell jemand nur durch die teilweise Bestätigung eines Artikels verspottet und gemobbt werden kann und das auch noch von einer Person, wie Herrn Lobo, der es eigentlich besser wissen müsste. Für mich hatte das zur Folge ihm nicht mehr zu folgen. (muhaha, ein Wortspiel ;) )
Jemand der sich selbst als schwul outet und trotzdem diesen Kult um seine sexuelle Ausrichtung kritisiert, als homophob/intolerant/Vollidiot(laut Herrn Lobo) zu beschimpfen ist einfach nur eine Frechheit.
Ein solches Verhalten sollte nicht bestätigt werden, denn nur weil eine Person bekannt ist, muss sie noch lange nicht Recht haben.
Nicht jeder der die Veranstaltung eines Kultes kritisiert ist gleichzeitig auch homophob. Ich kann dieses Fremdschämen durchaus verstehen. Ich schäme mich auch für deutsche Urlauber, oder für Deutsche türkischer Abstammung, für die sich auch Türken, wie ich von Bekannten erfahren hab, schämen. Trotzdem bin ich nicht rassistisch.
In diesem Sinne: Es sollte niemand dafür kritisiert werden, wer er ist. Es sollte aber auch keinem unter die Nase gerieben werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es interessant, wie schnell jemand nur durch die teilweise Bestätigung eines Artikels verspottet und gemobbt werden kann und das auch noch von einer Person, wie Herrn Lobo, der es eigentlich besser wissen müsste. Für mich hatte das zur Folge ihm nicht mehr zu folgen. (muhaha, ein Wortspiel <img src='http://www.scherzinfarkt.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )<br />
Jemand der sich selbst als schwul outet und trotzdem diesen Kult um seine sexuelle Ausrichtung kritisiert, als homophob/intolerant/Vollidiot(laut Herrn Lobo) zu beschimpfen ist einfach nur eine Frechheit.<br />
Ein solches Verhalten sollte nicht bestätigt werden, denn nur weil eine Person bekannt ist, muss sie noch lange nicht Recht haben.<br />
Nicht jeder der die Veranstaltung eines Kultes kritisiert ist gleichzeitig auch homophob. Ich kann dieses Fremdschämen durchaus verstehen. Ich schäme mich auch für deutsche Urlauber, oder für Deutsche türkischer Abstammung, für die sich auch Türken, wie ich von Bekannten erfahren hab, schämen. Trotzdem bin ich nicht rassistisch.<br />
In diesem Sinne: Es sollte niemand dafür kritisiert werden, wer er ist. Es sollte aber auch keinem unter die Nase gerieben werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick Seele</title>
		<link>http://www.scherzinfarkt.net/2009/10/panik-unterm-regenbogen/#comment-2241</link>
		<dc:creator>Patrick Seele</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 21:44:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.scherzinfarkt.net/?p=1199#comment-2241</guid>
		<description>Zustimmung für Herrn Niggemeier. Es handelt sich bei dem Text des Herrn Gut um einen einzigen großen Stolperstein, der mehr über den Autor, als über die Realität (und erst recht die schwul/lesbische Realität) erzählt.

Und nun mag man wie Florian Meyer eine Übersexualisierung der Gesellschaft kritisieren und im gleichen Atemzug von einer &quot;Verkultung des Schwulseins&quot; sprechen und damit sogar Recht haben, aber ich möchte eine weitere Aussage von Herrn Meyer unterstreichen: Er spricht von Schwulen &quot;in der allgemeinen Anschauung&quot;. Auch hier würde ich Zustimmen und darauf hinweisen, dass wir es also wieder mit einem Problem zu tun haben, dass &quot;den Schwulen&quot; aufgedrängt wird. 
Selbst im Freundeskreis höre ich, dass die Mode- und Medienwelt von &quot;Schwulen&quot; dominiert sei und daher von Diskriminierung ja keine Rede mehr seien könne. Meine subjektive Wahrnehmung im Alltag ist eine ganz andere, aber vielleicht liegt es daran, dass ich noch an keinem CSD teilgenommen habe? Das wiederum ist nun natürlich mein Problem - ich mag keinen Karneval...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zustimmung für Herrn Niggemeier. Es handelt sich bei dem Text des Herrn Gut um einen einzigen großen Stolperstein, der mehr über den Autor, als über die Realität (und erst recht die schwul/lesbische Realität) erzählt.</p>
<p>Und nun mag man wie Florian Meyer eine Übersexualisierung der Gesellschaft kritisieren und im gleichen Atemzug von einer &#8220;Verkultung des Schwulseins&#8221; sprechen und damit sogar Recht haben, aber ich möchte eine weitere Aussage von Herrn Meyer unterstreichen: Er spricht von Schwulen &#8220;in der allgemeinen Anschauung&#8221;. Auch hier würde ich Zustimmen und darauf hinweisen, dass wir es also wieder mit einem Problem zu tun haben, dass &#8220;den Schwulen&#8221; aufgedrängt wird.<br />
Selbst im Freundeskreis höre ich, dass die Mode- und Medienwelt von &#8220;Schwulen&#8221; dominiert sei und daher von Diskriminierung ja keine Rede mehr seien könne. Meine subjektive Wahrnehmung im Alltag ist eine ganz andere, aber vielleicht liegt es daran, dass ich noch an keinem CSD teilgenommen habe? Das wiederum ist nun natürlich mein Problem &#8211; ich mag keinen Karneval&#8230;</p>
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