Scherzinfarkt Stell dir vor, es ist Terror und keiner hat Angst

Stell dir vor, es ist Terror und keiner hat Angst

Abgelegt unter Gesellschaft, Köln am 14. Oktober 2009 um 19:46 Uhr 18 Kommentare

Foto: Florian MeyerStreifenwagen überall in meiner Heimatstadt. Vor dem Kölner Dom stehen Streifenwagen, drei bis vier stehen auf dem Neumarkt, mitten auf dem Rudolfplatz noch einer (Foto). Willkommen im Herbst 2009. In einer Zeit der Terror-Bedrohungen. Zahlreiche Videos von Al Kaida wollen uns Angst machen. Aber Angst – die hat anscheinend keiner. Denn bis auf die Streifenwagen und patroulierende Polizisten mit Maschinenpistolen an Flughafen und Hauptbahnhof ist nichts zu spüren von Terror-Angst.

Woran mag das liegen? Haben wir uns zu sehr dran gewöhnt, dass Anschläge angekündigt werden? Hören wir Worte wie “Terror”, “Drohvideo” und “Al Kaida” inzwischen so oft in den Nachrichten, dass wir abstumpfen? Immerhin haben Terroristen gedroht, den Kölner Dom zu sprengen – das Wahrzeichen meiner Heimatstadt. Wirklich greifbare Angst scheint hier in Köln aber niemand zu haben.

Anscheinend ist die Bedrohung dabei so hoch wie nie. Denn bewaffnete Bundespolizisten marschieren nicht über den Bahnsteig, wenn keine Gefahr droht. Massive Streifenwagenaufgebote werden nicht aufgefahren, wenn nichts in der Luft liegt. Bedroht worden ist Deutschland schon häufiger. Aber noch nie waren die Vorkehrungen, die nach so einer Drohung getroffen worden sind, so heftig. Und so wundert sich manch einer, dass uniformierte Polizisten auf dem Bahnsteig der Straßenbahn stehen – aber Angst haben die Passanten auch nicht.

Kann es am Ende sein, dass wir die Bedrohung einfach nicht ernst nehmen? Es gibt inzwischen so viele Drohvideos – aber einen echten Terroranschlag in Deutschland gab es nicht in der letzten Zeit. Am Kölner Hauptbahnhof wurden zwei Terroristen erwischt vor einigen Jahren, die einen Anschlag geplant hatten, ja. Mehr aber nicht. Spürbare Bedrohung? Nahezu Null.

Ich bin gespannt, wie es sich in Sachen Terror weiterentwickelt. In den Medien sind Drohvideos nur noch eine Randerscheinung, eine “Und auch heute wieder…”-Meldung, nichts besonderes mehr. Werden die Polizeikräfte irgendwann einfach wieder von der Straße verschwinden? Oder wird uns eines Tages doch noch etwas wachrütteln? Ein knapp vereitelter Anschlag großen Ausmaßes – oder sogar ein durchgeführter Anschlag?

An dieser Stelle möchte ich diesen Text mit einer herzlichen Einladung zur Diskussion in den Kommentaren beenden: Habt ihr Angst vor Terroranschlägen? Wenn nein – warum nicht? Wie ist eure Meinung zum Thema?

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18 Kommentare:

  1. Jana aka Twinmama sagt:

    Weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Richtige Angst habe ich nicht, aber kalt lässt es mich auch nicht. Ich denke es liegt wohl wirklich daran das die Drohungen “am laufenden Band” auflaufen und nicht wirklich was passiert. (Was natürlich erfreulich ist.) Andererseits denke ich das auch, das in den Augen vieler einfach nur Panikmache betrieben wird. Es ist eben schwer einzuschätzen wann die Medien mal wieder übertreiben und wann ernsthaft Gefahr droht.

    Gruß Jana

  2. netter denkanstoss… ich habe eher angst daß meinen kindern etwas zustossen könnte als über terroranschläge nachzudenken… wahrscheinlich hast du recht und ich bin auch schon von den unzähligen meldungen abgestumpft. damals nach dem 11.september hatte ich eine zeitlang ein wirklich mulmiges gefühl, aber das ist vergangen wie die erinnerung an einen bösen traum vergeht…

    vergleichbare ängste habe ich übrigens am tag des einsturzes des kölner stadtarchivs ausgestanden, da meine mädels genau um diese zeit dort vorbei gegangen sind, freundinnen meiner tochter mussten um ihr leben rennen, weil sie noch was in der bäckerei gekauft haben. an dem tag dachte ich, so müssen sich leute fühlen die um ein haar einem anschlag entronnen sind!

    mehr angst als vor terroranschlägen habe ich übrigens vor ungebremsten jugendlichen assi-gangs die vorm supermarkt, am büdchen oder am spielplatz rumhängen und selbst einen blick in ihre richtung zum anlass für eine aggressive anmache nehmen könnten. bin da als mädchen mal übel geprügelt worden. das jedenfalls kommt mir als realere bedrohung vor wie ein in den sternen stehender terroranschlag.

    mehr fällt mir grade dazu nicht ein… danke fürs thema :-)

  3. Felix sagt:

    Angst vor Terror habe ich keine (könnte auch damit zusammenhängen, dass ich in einem Kaff am Ende der Welt wohne). Ich halte es auch für Panikmache, es wird eine künstliche, irreale Angst erzeugt, hinter der Leute wie Schäuble schön weiter unter dem Vorwand der “inneren Sicherheit” Bürgerrechte aushöhlen. Der Straßenverkehr und selbst die normale Winterinfluenza sind tödlicher als alle Terroristen der Welt zusammen. Aber davor hat keiner Angst, das gehört zum Lebensrisiko. Und so hart es klingt, durch einen Terroranschlag zu sterben, halte ich auch für Lebensrisiko. Muss man mit klarkommen. Oder sich den ganzen Tag im Zimmer einsperren und unterm Bett verstecken. Denn statistisch ist es wahrscheinlicher, vom Auto überfahren zu werden, vom Blitz oder einem Meteoriten getroffen zu werden, als in Deutschland durch einen Terroranschlag zu sterben.

  4. Käthe_Kurz sagt:

    Stell dir vor, es ist Terror und keiner hat Angst, dann hat der Terror keine Macht mehr, weil er dann seine Wirkung verfehlt.

  5. Ania sagt:

    Wir kennen es ja nicht, das Gefühl der Angst die entsteht, wenn um uns herum Schüsse ertönen, Bomben explodieren, Häuser abbrennen. Aber wir kennen Hollywood, diese Institution im fernen Amerika die für das Happy End am Ende der Angst und Verzweiflung sorgt. Ich glaub das spielt eine große Rolle.

    Ich habe auch keine Angst, nicht mal ein bisschen. Wenn etwas passiert, dann kommt sie bestimmt, aber im Moment … wovor soll ich Angst haben? Ich lauf auch allein nachts durch nen Park bis etwas passiert, wahrscheinlich muss man das erst lernen – aus selbst gemachten Erfahrungen. Auf der einen Seite finde ich es komisch, aber auf der anderen auch sehr beruhigend, sonst würde ich immer zusammen zucken, wenn ein Flugzeug die Schallmauer durchbricht und in Deckung gehen. Ich finde man soll sich nicht wahnsinnig machen, weil ein Video kursiert, das uns droht. Ich habe Respekt davor, keine Frage, aber ich glaube auch an ein gutes Sicherheitsnetz und daran, dass noch viele geplante Anschläge vereitelt werden, weil jemand gut recherchiert hat und die Täter vorher schnappt. Ich hoffe, dass mir dieser Glaube nicht genommen wird.

  6. Daniel sagt:

    Mir ist erst beim Lesen aufgefallen, wie sehr so ein Artikel nötig war! Ich hoffe, viele Leute lesen ihn und machen sich ernsthafte Gedanken! Ich habe einige bekannte, die bei der Polizei tätig sind, und diese haben mich schon vor Wochen auf die Ernsthaftigkeit der Situation aufmerksam gemacht. Es ist durchaus nach zu vollziehen, dass keine Panikmache betrieben werden soll, aber, wie ich finde, ist das Thema nicht mehr present genug. Teilweise haben Freunde nicht mal von der Existenz eines “Terror”-Videos gehört, in dem der u.a. der Dom und der Hauptbahnhof zu sehen sind. Das spricht zwar nicht unbedingt für die Informationssucht meiner Freunde, und ist vielleicht auch nicht das beste Beispiel für das “Nicht”wissen bestimmter Leute, allerdings spricht es meiner Meinung nach auch nicht besonders für den Umgang der Medien mit diesem Thema.
    Ich stimme zu, dass bestimmte Schlagworte wie “Terror” etc. einfach ausgelutscht sind. Keiner reagiert mehr wirklich darauf. Wo auf der anderen Seite die Medien durch den inflationären Gebrauch dieser Schlagworte in den letzten Monaten/Jahren nicht unbeteiligt dran sind.
    Vielleicht kann man also sagen, dass zu viele, bzw. teilweise auch falsche Berichterstattungen zur Abflachung der Bedeutung von “Terrorwarnung” geführt hat.
    Ich wünsche mir, dass die Medien den Spargat zwischen sinnvoller und warnender, oder sagen wir besser zur Vorsicht ratenden Berichterstattung und Panikmache in Zukunft schafft. Und das ist sicherlich nicht einfach.
    Aber, es liegt was in der Luft!

    Gruß, Daniel

  7. Gaby Barg sagt:

    Danke, das du dieses Thema ansprichst.

    Angst habe ich nicht direkt, aber ich bin beunruhigt. Schon allein deswegen vielleicht ein wenig mehr als andere, weil mein Mann, meine Tochter und mein Schwiegersohn allesamt Bundespolizisten sind und schon seit Wochen während der Dienstzeiten überwiegend in voller Kampfausrüstung in ihrem Stützpunkt sitzen und warten, dass etwas passiert, in ständiger Einsatzbereitschaft kaum noch einen Rahmen für private Unternehmungen finden und mindestens ein Mal in der Woche durch ganz Deutschland gekarrt werden, um irgendwo irgendetwas zu beschützen. Für mich ist die Terror-Bedrohung nicht nur eine kurze Meldung in der Zeitung oder im Fernsehen, sondern etwas, das derzeit meine ganze Familie beeinflusst und mir dadurch jeden Tag im Bewusstsein ist.

    Klar ist man da beunruhigt. Vor allem wenn man sieht, wie viele “böse-Bullen”-Videos derzeit in Youtube rumschwirren und wenn man weiß, wie viele Irre auf den Straßen rumlaufen, die sich gerade aufgrund dieser aufhetzenden Videos durch die vermehrte Polizeipräsenz persönlich angemacht fühlen. Wobei ich mich immer wieder frage, was eigentlich mit den Videos passiert, die zeigen, wir mit riesigen Pflastersteinen und auf brutalste Weise mit Rasierklingen gespicktes Obst auf die „bösen Bullen“ geworfen wird und wie schwerverletzte Polizisten von ihren Kollegen aus der Kampflinie getragen werden – aber das ist wieder ein anderes Thema …

    Was mich erschreckt, ist, dass die meisten auf den Hinweis, dass in Deutschland derzeit Alarmstufe gelb gilt, mit einem erstaunten „Echt?! Ach, wegen der Terroranschläge?“ reagieren. Irgendwie rafft das kein Mensch. Oder verdrängen es die meisten? Ich weiß es nicht.

    Ich weiß nur, dass ich hoffe, dass nichts passiert, was uns dieses Gefühl der Sicherheit nimmt, mit dem wir Deutschen leben dürfen. Und dass meine drei Lieblings-Polizisten jeden Abend sicher und gesund wieder nach Hause kommen …

    Herzliche Grüße,
    Gaby

  8. Susann sagt:

    Ich gebe Felix recht, denn wenn ein Terroranschlag mein Todesurteil sein sollte, dann war es in gewisserweise “Pech”, genauso, wie man vom Auto überfahren werden könnte oder in Berlin unglücklicherweise zwischen die Fronten zweier Streithähne geraten kann, und dann ein Messer im Bauch hat.

    Klar ist das für die Angehörigen solcher Opfer ein hartes Wort, aber wenn man jeden Tag das Haus mit Todesangst verlässt, dann hat das nichts mehr mit Lebensqualität zu tun. Sterben werden wir eh irgendwann, wie und wann wissen wir zum Glück nicht.

    Terror gibt es überall und Deutschland wird irgendwann bestimmt auch davon betroffen sein. Jede Terrormeldung wird natürlich von den Medien aufgepusht, der Staat muss jedem Hinweis nachgehen, weil es seine Pflicht ist und zu guter Letzt gibt es “Scherzkekse”, die sich daran erfreuen gefakte Terroranschläge zu inizieren.

    Die Welt ist krank, wir sollten da wenigstens nicht auch noch den Kopf in den Sand stecken und wie Selbstmörder aufgeben und ängstlich auf den großen “Knall” warten.

    Wenn es passiert (und der Staat hat alles Mögliche versucht) dann hatten wir eh keine Chance es zu verhindern.

  9. mjhnert sagt:

    Volker Pispers bringts auf den Punkt…
    http://www.youtube.com/watch?v=FGU8Lud9Tcs

  10. other-world sagt:

    Klingt beinahe lächerlich!

    Du hättest mal in München – während der Oktoberfest- Zeit sein müssen!
    Du wurdest du kontrolliert, wenn du vom Zug gen U- Bahn zur Arbeit wolltest.. “Ihren Ausweis bitte” + Rucksackkontrollen.

    Polizeiautos die rumstehen – in München waren das gepanzerte Fahrzeuge, die Rolltore mit Ketten waren am Hbf runtergelassen und in der Luft kreisten Hubschrauber mit Wärmebildkameras.

    Im Übrigen gabs während dieser Zeit im Süden eine gute Erklärung:
    In Baden-Württemberg wurde ein Feuerwehrauto gestohlen. Terroristen mit einem Feuerwehrauto & Blaulicht gen Volksfestplatz — eine bessere Tarnung gibt es wohl kaum…

    Darüber berichtete überregional niemand, nur die Lokalpresse.
    Dafür wurden sämtliche Feuerwehren angewiesen, die Schlüssel in den Einsatzfahrzeugen zu ziehen und zu verstecken.

    Die Terrorgefahr scheint manchmal näher – als sie uns ist…

  11. Goedi sagt:

    Terroristen drohen den Kölner Dom zu sprengen?
    Können die nicht wenigstens warten bis der fertig gebaut bist?

  12. Wolf sagt:

    Ich verrate mal die Lösung der ganzen Aktion:
    Der Terroranstzauber hört zwei Tage nach Ende der Koalitionsverhandlungen auf, ebenso pünktlich, wie er eine Woche vor der Bundestagswahl begann, inklusive diverser medial lautstarker Durchsuchungs- und Beschlagnahmeaktionen (ohne Festnahmen).

    Cui bono? Das ist leicht durchshowbar, seitdem Politik in die Niederungen des Showgeschäfts abstieg.
    Wenn die Show auch grottenschlecht war, so verfehlte sie ihre Wirkung nicht, besonders bei simplen Gemütern. Aber das ist nun mal die breite Mehrheit und das Wahlergebnis entsprechend.

  13. Kay sagt:

    Also ich persönlich habe nicht SO die große Angst vor einem Terroranschlag, da ich “auf dem Land” wohne und die Gefahr eines Anschlages hier doch eher gering ist.

    Vielleicht bin ich auch, so wie Du es geschrieben hast durch die “beinahe wöchentlich” veröffentlichten Drohvideos auch abgestumpft, so wie anscheinend viele andere auch, so nach dem Motto “große Fresse nichts dahinter”

    Diese und vielleicht auch mich wird es dann wohl umso härter treffen, wenn wirklich mal eine Kofferbombe sich nicht verweigert oder ähnliches passiert…

  14. Franz sagt:

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis etwas passiert. Es steht uns kurz bevor, sonst wäre die Polizeipräsens nicht so krass. Welches Ausmaß es hat, werden wir sehen. Was dagegen unternehmen können wir eh nicht, solange man keine Angst zeigt, fühlen wir uns alle sicherer. Die Polizeipräsenz hat auch ihr gutes, so ist eigentlich immer und überall jemand da.

  15. Tom T. sagt:

    Ich denke das die Gefahr von einem Polizisten, dessen Anti-Terror-Maschinengewehr ungewollt losgeht, erschossen zu werden deutlich höher ist als die bei einem von extremistischen Islamisten geplanten Terroranschlag ums Leben zu kommen. (Krasser Satz) Ich fühle mich von dem Raubbau an den Bürgerrechten deutlich mehr bedroht, als von Terrorismus. Die Terroristen haben da einfach ein Marketingproblem, Terrorismus ist out.

  16. ellebil sagt:

    Habe gerade von meiner Uni ein NRW-Ticket erhalten. Mein Umsteigebahnhof ist meist Köln. Eigentlich finde ich ja, dass man sich nicht einschüchtern lassen soll, aber andererseits fahre ich mit einem eher mulmigen Gefühl Bahn und versuche auch eher weniger Bahn zu fahren (hat aber nicht unbedingt nur mit Terrorangst zu tun).

  17. Mario L. sagt:

    Scherzinfarkt,

    wie angekündigt habe ich in meinem Blog (http://mariokoblenz.wordpress.com) kommentiert.

    Hier auch für deine Kommentare:

    Angst empfinde ich persönlich nicht, wenn ich aktuelle Terrordrohungen im Fernsehen sehe oder aktuelle Meldungen in der Zeitung lese. Ich würde es, für mich persönlich, mehr Besorgnis nennen. Wobei auch dieses Gefühl noch nicht allzu alt ist.

    Fast jeder von uns wird sagen können wo er am 11. September 2001 war und wie er von den Anschlägen in New York erfahren hat. Hatten wir damals Angst? Oder war es eher Bestürzung? Ratlosigkeit? Angst würde ich nicht sagen. War ja auch alles so weit weg.

    Erinnert sich jemand wo er/sie war als man von den „Kofferbombern“ erfahren hat? Die quasi vor der Haustür Züge in die Luft sprengen wollten? Eine greifbare Bedrohung, die den ein oder anderen von uns vielleicht sogar das Leben gekostet hätte. Pendler. Schüler. Rentner auf einem Ausflug. Ich behaupte, kaum einer wird sich erinnern wann das passiert ist bzw. beinahe wäre. Ist ja schließlich nichts passiert.

    Mich persönlich hat genau diese Nähe sehr nachdenklich gemacht. Nicht nur das einer der Züge in Richtung Koblenz gefahren ist und evtl. ja in „meiner“ Stadt explodiert wäre, sondern auch weil ich in früheren Jahren sehr oft mit solchen Regionalbahnen zu Fussballspielen gefahren bin.

    Um auf den Beitrag von scherzinfarkt einzugehen, glaube ich einfach das die Menschen in unserem Land die Bedrohung nicht sehr ernst nehmen. Man sieht es im Fernsehen, man liest es in der Zeitung. Nur „richtig“ passiert ist noch nichts. Und so lange in Deutschland keine Anschläge stattfinden, kann ich mir auch nicht vorstellen das es für uns richtig greifbar wird, wenn immer wieder neue Drohungen gegen uns und unsere Werteordnung ausgesprochen werden.

    Bleibt eigentlich nur zu hoffen das wir nicht in die Situation kommen uns damit wirklich auseinandersetzen zu müssen. Wenn nämlich wirklich „vor unserer Haustür“ etwas passiert ist.

  18. Robinko1993 sagt:

    Sehr guter Artikel.
    Bringt einen wirklich zum Nachdenken.
    Angst vor dem Terror hab ich im moment noch nicht.
    Es liegt bei NOCH.
    Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich in einem Kaff wohne.
    Aber einerseits habe ich doch schon Angst.

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© Florian Meyer 2010