Suche
Flattr
Subtile Werbung:
Gezwitscher
-
Letzte Artikel
Das Internet bringt die Welt näher zusammen – kalter Kaffee, alter Hut. Aber wie krass diese platte Theorie in der Praxis sein kann, erstaunt mich immer wieder – vor allem bei Twitter. Denn obwohl der Microblogging-Dienst unserer Wahl die Welt verbindet und uns über den ganzen Globus vernetzt – hin und wieder findet man Perlen vor der sprichwörtlichen Haustür!
Ich war kaum drei Wochen bei Twitter angemeldet, als ich ein Bild von meiner Dachterasse getwitpict habe. Prompte Antwort eines Followers: “interessant, von da aus kannst du uns ja ins büro schauen;)” – denn der Gute arbeitet in direkter Nachbarschaft. Ein Volltreffer bei kaum 100 Followern damals.
Diese Woche dann zwei Hammer hintereinander. Nachdem ich einen kleinen Bahn-Unfall direkt vor der Haustür getwitpict habe, meldete sich ein Follower mit dem Hinweis, dass wir ja quasi Nachbarn sein müssten – er hatte nämlich den gleichen Unfall getwittert. Ein Blick ins Impressum seines Blogs klärte auf: Wir wohnen im gleichen (100-Parteien-)Haus. Und wie es der Zufall so wollte, haben wir uns noch am selben Abend dann im Aufzug getroffen. Und: Er wohnt nicht nur im gleichen Haus, sondern auch noch auf dem gleichen Gang – gleich in der Wohnung schräg gegenüber….
Gestern Abend dann der nächste Fall: Nachdem ein User die Website einer meiner Followerinnen (gibt’s das Wort eigentlich?) der ersten Stunde empfohlen hatte, warf ich einen Blick darauf. Auch auf das Impressum. Und da fiel mir schon wieder die Kinnlade runter. Ich wusste ja, dass sie auch in Köln wohnt – aber direkt schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite?! Wow.
Jetzt will ich es wissen. Ich will meine Follower kennenlernen – kommen die meisten aus Köln und der näheren Umgebung? Oder doch eher von weiter weg? Setzt sich trotz der Grenzenlosigkeit dann doch der regionale Zusammenhalt durch oder kommen die Follower von “all over the world”? Deswegen habe ich meine Follower gebeten, in einer Umfrage anzugeben, woher sie kommen. Wer mir bei Twitter folgt und noch nicht geantwortet hat, möge das bitte nachholen – der Rest kann sich die spannenden Ergebnisse ja schonmal ansehen.
Habt ihr ähnliche Erlebnisse gehabt? Haben sich eure Nachbarn als Follower erwiesen und eure Verfolger als Mitbewohner? Berichtet in den Comments…
Ja, auch ich kenne sowas. Da wird man irgendwann von einem neuen User-Verfolgt und hat in der Regel die Regel sich die Mails nicht anzuschauen, wenn der User keinen Namen hat sondern “Pilsken88″ o.Ä. heisst.
Aber wie der Zufall will wird man dann doch irgendwie auf diese eine Mail aufmerksam, die einem Verkündet, dass “ein Online-Redakteur” einen nun belauscht.
Ein kurzer Blick auf die Seite und schnell wird klar: Scheisse, das ist ja wirklich der Meyer! (Für alle, die nicht ganz wissen worauf ich hinaus will: Der liebe @scherzinfarkt und ich waren zu Schulzeiten ziemlich dicke Freunde!!).
Das wiederum bringt mich natürlich zu der Frage: Warum zum Teufel finde ich keine Erwähnung in Deiner Story, aber die Nachbarin von “Schräg gegenüber schon”?? Ich bin für ein Update mit Erwähnung. In bold! So!
Liebe Grüße aus der Südstadt, Oli
Na dich habe ich ja noch völlig anders gefunden. Beim Googeln nach einem Icon – das war auch geil! ![]()
Apropos: Wann gehen wa mal ein Pilsken88 trinken? E-Mail-Addy haste…
mir ist letzten samstag was ähnliches passiert. ich habe zufälligerweise ein twitpic von jemandem kommentiert und es hat sich dann rausgestellt, dass wir in der schule banknachbarn waren
Ah … hätt ich selbst drauf kommen können. Ich glaube du kannst nem Freund von mir dann in die Wohnung schauen … wenn ich das Bild jetzt richtig drehe meine ich, die dachfenster gehören ihm
(Der Balkon ist nach hinten raus?)
Ja, zum Aachener Weiher raus geht die Terasse.
Kleine Anekdote zum Thema: Ich bin einer gefolgt, weil sie recht interessanten Kram schrieb und die Interessen ähnlich gelagert schienen. Da ich noch nicht lange meinen Senf in’s Twitterversum absondere, sind meine die follower/following- Zahlen recht übersichtlich. Whatever. Nach einem Auftritt in Münster hab ich eine Mitveranstalterin zugetextet (war schon etwas später) und mir ihre Wasserpistole ausgeliehen. Damit die Rückgabe organisiert werden konnte, gab sie mir ihre Telefonnummer. Nebenbei erwähnte sie, dass sie am nächsten Tag nach Köln fahren wolle. Als sie das am nächsten Tag twitterte ging mir auf (Einsundeinszusammenzählen ftw), dass die Verfolgte und die Wasserpistolenverleiherin eine Personalunion darstellen. Kleine Welt halt.
Da würde ich mich schämen.
Die meisten Anhänger aus SÜDDEUTSCHLAND…
