Scherzinfarkt
9Jan/100

Buchkritik: “12 Stunden Angst”

Darum geht's: Laurel lebt mit ihrem Mann Warren und ihren beiden Kindern in der perfekten Nachbarschaft. Doch Laurel hat ein Problem: Sie ist schwanger, und zwar wahrscheinlich nicht von ihrem Ehemann. Eines Morgens wacht sie auf und stellt fest, dass Warren nicht neben ihr liegt. Er ist dabei, das Haus zu durchsuchen. Als Laurel später von der Arbeit heimkehrt, sitzt Warren auf dem Sofa, mit einem wilden Ausdruck im Gesicht. Vor ihm liegt ein Brief, den Laurel sorgsam versteckt hatte - ein Brief von ihrem Liebhaber. Und dann sieht sie den schwarzen Revolver in Warrens Hand. Doch Warren hat ein noch viel größeres Problem als die Untreue seiner Frau...

So ist's: Schon nach knapp 100 Seiten hab ich gemerkt: Das ist eine echte Produktenttäuschung! Was im Gewand eines spannenden Thrillers daherkommt, plätschert lange nur so dahin und verliert sich in zahlreichen teils unnützen Nebenhandlungen. Da kommt kaum Spannung oder Beklemmung auf. Wer hier einen packenden Kampf zwischen Eheleuten erwartet, wird enttäuscht. Zu oft springt der Fokus weg und verliert sich unterwegs wieder in Nebensächlichkeiten. Schade.

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Online-Redakteur aus Köln, Netz-Junkie, Twitterer, Beobachter, Schreiber
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