Buchkritik: “Der Glücksdiabetiker”
Vorbemerkung: Dieses Buch hatte ich eines Tages einfach unvermutet im Briefkasten. Auf der ersten Seite vermerkt war ein Gruß des Autors, dass es mir ja vielleicht gefallen würde und dass ich es in diesem Fall auf Twitter und/oder hier im Blog erwähnen könnte. Und genau das passiert nun. Mit Dank an Lars Lindigkeit.
Darum geht’s: Das Leben als »Glücksdiabetiker« ist hart – Paul kann im wahrsten Sinne des Wortes ein Lied davon singen: Seine Freundin Sonja ist weg. Von ihm höchstpersönlich vergrault mit dem bösesten Brief aller Zeiten. Mit einem ganz besonderen Song will er die Frau seiner Träume zurückerobern. Als er mit seinem Kumpel Axel beim Talentwettbewerb die knallharte Konkurrenz aussticht und den Plattenvertrag gewinnt, stehen die Chancen gar nicht schlecht. Bis Paul sich plötzlich mit einer Technoversion seines Liedes auf Mallorca wiederfindet und sein brillanter Plan angesichts Heerscharen besoffener Touris aus dem Ruder läuft. Doch die Massen sind begeistert, der Chart-Erfolg lockt – und ein Auftritt bei »Wetten, dass?«, wo er seiner Sonja vor versammelter Nation DIE große Liebeserklärung machen will…
So ist’s: “Der Glücksdiabetiker” ist schrill, skurril und urkomisch. Eigentlich eine klassische Junger-Mann-sucht-seine-große-Liebe-Geschichte, die aber durch die Diagnose “Glücksdiabetes” zu etwas besonderem wird. Dazu noch ein sarkastischer Blick ins Showgeschäft und “Gastauftritte” von Robbie Williams, Jürgen Drews, Thomas Gottschalk, Catherine Zeta-Jones und vielen anderen – das sind die Zutaten von rund 200 unterhaltsamen Seiten. Ein lustiges Buch, das mich mehr als einmal laut zum Lachen gebracht hat.
Dieser Eintrag wurde geposted amSonntag, März 21st, 2010zu19:26und ist abgelegt unterLesenswertSie können alle Antworten zu diesem Eintrag folgen durch den RSS 2.0feed. Sie können einen Kommentar hinterlasse , oder trackback von deiner eigenen Seite You can leave a response, or trackback from your own site.










