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Was passiert, wenn man sich mal für 30 Tage komplett von der digitalen Welt abkoppelt? Ein Monat ohne Handy und ohne Internet? Autor Christoph Koch hat’s gewagt und ein Buch darüber geschrieben. Einen Monat stöpselte er sein Netzwerkkabel aus und versteckte sein Handy in einer abschließbaren Schublade.
Das Ergebnis ist ein höchst unterhaltsames Buch, das Augen öffnet. Nicht nur, dass Koch seinen Selbstversuch “Ich bin dann mal offline” überlebt hat – er hat auch noch eine Menge spannender Beobachtungen gemacht. Dabei ist Koch keineswegs einer, der skeptisch über das Internet denkt, sondern eigentlich ein echter Onliner, einer, der facebookt und twittert und seine Reisen im Internet bucht und online nach Restaurants sucht und, und, und. Sein Selbsversuch liest sich stets locker und spannend, denn Koch mischt seine eigene Erfahrungen, wie es denn so ist, wenn man nur noch eine Festnetznummer hat, mit spannenden Interviews mit Internet-Profis, Internet-Gegnern oder Ärzten, die auf Internetsucht spezialisiert sind. “Ich bin dann mal offline” liest sich kurzweilig, bringt einen aber trotzdem zum Nachdenken über seine eigenen Internet-Gewohnheiten. Ob man nach der Lektüre selber ein wenig digital kürzer tritt, steht wiederum auf einem anderen Blatt…
das buch steht auf meine liste vn büchern, die ich irgendwann mal lesen will. allerdings bin ich des themas gerade etwas überdrüssig, da dieses thema ja nun nicht gerade neu ist.
[...] This post was mentioned on Twitter by Ein Online-Redakteur, Nina Windisch. Nina Windisch said: RT @Scherzinfarkt: Kurzweilig und interessant! @ChristophKoch machte den Selbstversuch: 30 Tage ohne Internet und Handy. Meine Buchkritik: http://bit.ly/aRBTtU [...]
Habe ich auch schon hinter mich gebracht und kein Buch drüber geschrieben… Warum auch!
Und Lesefreudigen empfehle ich, probieren geht über studieren!
Habe gerade einen zweiwöchigen Urlaub ohne Internet problemlos überstanden. Den Erholungseffekt habe ich durch konsequentes Schreibfasten noch erhöht: Weder Ansichtskarten noch Einkaufslisten noch sonstige Texte hab ich geschrieben. Das tat mal richtig gut!
