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Gold kann 24 Karat haben – oder aber auch vier Pfoten! So ein Goldstück wohnt nämlich jetzt hier. Und ich bin vollkommen von Sinnen und erkenne mich selber nicht mehr.
Nein, ein Tierliebhaber war ich noch nie, wirklich nicht. Kinder und Tiere werden von mir eher mit skeptischer Distanz bedacht. Haustiere hatte ich zwar auch mal, aber das waren Fische, Strumpfbandnattern und Bartagamen – alles nicht so die “klassischen” tierischen Mitbewohner. Nun also ein Hund. Sicher nicht meine Idee, aber warum auch nicht?!
Doch das Goldstück mit der kalten Schnauze hat mich innerhalb von wenigen Tagen komplett auf links gezogen. Sagte ich am Anfang noch naserümpfend “Das stinkt nach Hund”, freue ich mich inzwischen über den Geruch und denke: “Das riecht nach meiner Emma!”.
Emma ist ein drei Monate alter Mischlings-Welpe, ihre Mutter war Straßenhund in Spanien und kam trächtig nach Deutschland. Emma ist aus ihrem Wurf die Kleinste, konnte sich aber gegen ihre zwölf Geschwister immer gut durchsetzen. Und nun tanzt sie uns hier auf der Menschen-Nase herum.
Ich hatte bislang null Erfahrung mit Hunden (abgesehen von einem flüchtigen Streicheln und weniger flüchtigem Über-Hundehaufen-Aufregen). Aber Emma ist nun so etwas wie ein eigenes Baby. Nachts gehe ich mit der Kleinen raus und führe sie zum Pipi-Machen, morgens kämpfen wir um einen IKEA-Stoffhasen, abends schicke ich die manchmal streng ins Körbchen. Und ich habe mein Herz verloren!
Nein, ich war kein Hunde-Freund – bis ich auf einmal selber einen hatte. Emma hat einen kleinen Gefühls-Tornado in mir gezündet – wenn die Kleine auf einen zustürmt und sich ankuschelt, blinkt einem im Herzen eine 500-Watt-Lichterkette. Emma ist ein Zuckerstück mit weichem Fell und ich danke Mike ganz ganz herzlich für die Idee, einen Hund ins Haus zu holen.
So ein kleiner Scheißer ist eine unfassbare Bereicherung fürs Herz – auch wenn man es erst merkt, wenn man ihn schon im Haus hat.
Ja, die kleine ist wirklich Zucker!
Glückwunsch zu Emma und der väterlichen Gefühlswendung!
Komme die Tage bestimmt noch mal zum Kraulen vorbei.
Liebe Grüße, Oli
Das kann ich dir nachfühlen, denn auch ich bin seit rund 4 Monaten Hundebesitzer und total hin und weg. Man kann nicht beschreiben, was da mit einem passiert. Man denkt vorher an die viele Arbeit, die so ein Hund macht und das Geld, was der kostet…
Wenn er dann aber im Haus ist, ist alles anders. Man kann ihm kaum einen Wunsch abschlagen, geht gerne mit ihm raus, freut sich, wenn er glücklich ist.
Schön geschrieben! Kann dir das gut nachfühlen!
Oh mein Gott die kleine Emma ist ja unfassbar niedlich ![]()
Nicht, wahr? Wie schnell man doch von so einem süßen Viech um den Finger gewickelt wird. Innerhalb eines Jahres würde man sich vor fahrende Autos für das kleine Ding werfen und egal wie viel Geld ausgeben, nur damit es ihm gut geht ![]()
Ich wünsch euch noch viel Spaß und Freude und Liebe und Glück und Gesundheit ![]()
CiAO Fr34k
Deine Emma ist ja wirklich süß
Ich hätte auch gerne so ein Knäul, leider fehlt mir der Platz an Wohnfläche.
Ich kenne es gar nicht anders, seit ich lebe hatten wir immer Hunde in der Familie.
Sie sind ein Schatz, wahrlich.
Aber ich kann euch die Bücher von Martin Rütter ans Herz legen, da lernt ihr euren Vierbeiner besser kennen.
Mein kleiner Stinker ist jetzt 14 und ich hab bei der Erziehung versagt, aber #hach http://twitpic.com/1va1hk
ch freue mich darüber, dass Emma nun da ist. Sie ist wirklich goldig. Ich bin stolz auf euch beide.
♥
Diese Tiere schaffen irgendwie ein Art von unbeschreiblicher Nähe. Vorher hat mich so ein Hundetier eher von weiten mal interessiert – und da konnte er auch bleiben.
Seit August 2009 ist nun Emmi (http://www.facebook.com/album.php?aid=2024041&id=1595042071&l=e74f3159de) bei mir und zieht mich auch immer wieder in ihren Bann.
Ein Herz und eine Seele triffts wohl am ehesten.
Kleiner Tipp am Rande – bei aller Liebe – wenn es dein erster Hund ist, geh in eine gute Hundeschule, das zahlt sich später mehrfach aus. Mein Terrier ist mir letzte Woche beim Joggen ausgebüchst und über eine stark befahrene Strasse gelaufen – zum Glück ist nix passiert.
Entzückend, deine Emma! Aber trotz – bzw. wegen – deiner geballten Begeisterung (und Hundeunerfahrenheit) empfehle ich dringend eine Hundeschule. Die meisten Welpen gehen mit ihrem Mensch dorthin, damit er die Hundesprache lernt
