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	<title>Scherzinfarkt &#187; Medien</title>
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		<title>iPhone fressen Seele auf</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 15:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Langsam erkenne ich mich selber nicht mehr wieder. Es gab eine Zeit, da sagte ich kategorisch: &#8220;Ich will kein iPhone&#8221;. Dieses seelenlose Hinterhergerenne hinter den Einfällen eines rollkragenpullitragendes Technik-Gurus war mir stets zuwider. Doch irgendwann hat mich dieser Steve Jobs auch gefangen. Erst mit dem iMac und dem iPad. Klar, dass ich auch ein iPhone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam erkenne ich mich selber nicht mehr wieder. Es gab eine Zeit, da sagte ich kategorisch: &#8220;Ich will kein iPhone&#8221;. Dieses seelenlose Hinterhergerenne hinter den Einfällen eines rollkragenpullitragendes Technik-Gurus war mir stets zuwider. Doch irgendwann hat mich dieser Steve Jobs auch gefangen. Erst mit dem iMac und dem iPad. Klar, dass ich auch ein iPhone haben will.</p>
<p>Doch Herr Jobs macht es einem nicht gerade leicht, ihm einige Euros zuzustecken und dafür sein neuestes Wunderwerk der Telefonie zu bekommen. Im Gegenteil. Seit Wochen suche ich eine Möglichkeit, ein iPhone 4 zu kaufen &#8211; und scheitere immer wieder. </p>
<p>Gewiss, ich könnte einfach in eine Filiale der vorherrschenden deutschen Mobilfunkfirma gehen, unsäglich viel Geld und meine Seele abgeben und dann mit den neuesten Apfel-Telefon rausspazieren (wobei noch nicht mal das geht, weil der &#8220;Exklusiv-Vertriebspartner&#8221; die begehrten Geräte ja einen Monat nach Einführung immer noch nicht einfach so im Verkauf hat). Aber nein, ich will meinen Mobilfunkvertrag bei O2 behalten und sicher nicht zur Magenta-Konkurrenz wechseln, die sich bei meinen Besuchen im Shop außerdem nicht nur durch Arroganz, sondern auch durch Unfreundlichkeit hervorgetan haben.</p>
<p>Aber es gibt ja noch mehr Möglichkeiten. Eines Tages wird das neue iPhone sicher auch bei O2 verkauft werden, so wie das alte Modell inzwischen auch. Blöd nur: Wenn ich die Kundenhotline anrufe oder in drei verschiedene Filialen gehe, bekomme ich sieben verschiedene Antworten. Von &#8220;Das werden wir in vier Wochen etwa haben&#8221; bis zu &#8220;Da wissen wir gar nichts zu&#8221; und &#8220;Auf keinen Fall noch dieses Jahr&#8221; habe ich schon alles gehört. Auch der geneigte O2-Mitarbeiter leidet unter dem irrsinnigen Exklusiv-Vermarktungsrecht der Konkurrenz.</p>
<p>Bleibt noch die Möglichkeit, die Ländergrenze zu kreuzen. Andere Nationen bekommen ihre iPhones ganz ohne Knebelverträge, einfach so wie ein normales Elektrogerät: In den Laden gehen, Geld auf den Tisch, mitnehmen, freuen. Frankreich und England sind hier Optionen. Knappe 650 Euro muss man ausgeben, um das 16-GB-Modell zu ergattern &#8211; allerdings kommen da natürlich noch Reisekosten hinzu. Nach England ist mir zu weit und Frankreich meide ich aus Prinzip. Also: Auch nicht gut. </p>
<p>Man könnte natürlich online im Ausland bestellen und einen Fracht-Weiterleitungsservice nutzen. Dann bekommt man sein englisches iPhone per Post und zum günstigen Preis (die Weiterleitung des Paketes ist günstiger, als selber zu fliegen), aber dann dauert der Spaß satte vier Wochen. Mindestens. Und ich bestelle doch keinen Trabbi, sondern ein Telefon, herrje.</p>
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<p>Wie kommt es eigentlich, dass ich so seelenlos verloren bin und zombiegleich durch die Gegend irre, um dieses Telefon zu kaufen? Wenn einem die Verkaufskonditionen nicht passen, kehrt man dem Verkäufer doch eigentlich ganz einfach den Rücken und denkt sich schnippisch &#8220;Dann eben nicht, ihr Pimmelflitschen!&#8221; Nicht so bei mir und dem iPhone. Ich will das Ding haben, obwohl es &#8220;nur&#8221; ein Handy ist. Und ich will es so schnell wie möglich. Freilich bin ich nicht so dämlich, einem gewieften Importeur, der die Geräte in Massen in Frankreich kauft und hier wieder verkauft, über 1000 Euro in den Rachen zu werfen. Aber ich bin schon fast kurz davor. Echt schlimm, wie die Gehirnwäsche klappt. </p>
<p>Je schwieriger es ist, etwas zu bekommen, desto begieriger wollen wir es haben. Das wissen wir nicht erst seit dem ersten einseitigen Verliebtsein, das gilt eben auch für Güter, die (künstlich?) verknappt sind. Und so ging es mir das ein oder andere Mal durch den Kopf, ob hinter der Knappheit des iPhones nicht ein gewiefter Apple-Trick steckt. Die sind doch bestimmt so raffiniert und gemein und machen sich ein Spiel daraus, um den Verkauf anzukurbeln.</p>
<p>Wie dem auch sei. Ich mache erstmal weiter mit dem »iErtanz« und denke weiter darauf rum, wie ich mir das iPhone besorgen kann, ohne zuviel dafür auszugeben und ohne zu viel zu zahlen. Und. Ohne meine Seele an diese eine Firma da aus Bonn zu verkaufen&#8230;</p>
<p><strong>Update:</strong> Vier Stunden nach Verfassen dieser Zeilen habe ich mir einfach ein Herz gefasst und ein iPhone 4 in England bestellt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/ivyfield/">Yutaka Tsutano</a> / flickr)</em></p>
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		<title>Ich glaub, ich seh nicht richtig</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 10:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Brille]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau]]></category>
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		<description><![CDATA[So ein Augenleiden ist schlimm. Man kann ohne technische Hilfsmittel nicht richtig gucken und bekommt eine Brille verpasst. Die muss man dann tragen und sie verändert das Aussehen. Wenn man allerdings mit seinem Aussehen für die Präsentation von serösen Nachrichten steht, wie es Tagesschau-Sprecher Marc Bator tut, sollte man sich vielleicht für ein dezentes Modell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ein Augenleiden ist schlimm. Man kann ohne technische Hilfsmittel nicht richtig gucken und bekommt eine Brille verpasst. Die muss man dann tragen und sie verändert das Aussehen. Wenn man allerdings mit seinem Aussehen für die Präsentation von serösen Nachrichten steht, wie es Tagesschau-Sprecher Marc Bator tut, sollte man sich vielleicht für ein dezentes Modell entscheiden, das den Zuschauer nicht von den verlesenen Nachrichten ablenkt. Aber eben genannter Marc Bator hat sich für den anderen Weg entschieden.</p>
<p>Er, der blonde Tagesschau-Vorleser mit dem listigen Grinsen am Ende jeder Meldung, hat sich für das Modell &#8220;Puck, die Stubenfliege&#8221; entschieden. Marc Bator trägt seit gestern Abend beim Moderieren der Tagesschau eine Brille, die größer ist als die Unterhose von Ottfried Fischer und auffälliger als Mundwinkel von Angela Merkel. </p>
<p>Als ich gestern in die Tagesschau gezappt habe, dachte ich, ich seh nicht richtig und musste das natürlich direkt <a href="http://twitter.com/Scherzinfarkt/status/16949248618">twittern</a>. Die Reaktionen waren eindeutig &#8211; ich war nicht der Einzige, der die Brille ein wenig gewöhnungsbedüftig findet. &#8220;ich glaube er hatte noch schweißarbeiten zu erledigen am abend&#8221; <a href="http://twitter.com/TerenceSkill/status/16949383647">twitterte</a> TerenceSkill. Andere verbannten die Brille <a href="http://twitter.com/DarkRose303/status/16958404640">in die Siebziger</a> oder ordneten den Moderator <a href="http://twitter.com/wodkaundkaviar/status/16950204180">den Panzerknackern zu</a>.</p>
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<p>Warum nur, Herr Bator? Warum konnten Sie nicht weiter Kontaktlinsen tragen oder sich für ein dezentes Modell <a href="http://www.welt.de/multimedia/archive/00736/guenther_jauch_DW_F_736255g.jpg" rel="lightbox[2021]">wie Günther Jauch</a> entscheiden? In Ihrer Freizeit dürfen Sie ja tragen, was Sie wollen &#8211; aber die Tagesschau-Redaktion verpflichtet Sie ja auch, während der Sendung einen Anzug zu tragen. Warum bitten die Kollegen Sie nicht, wenn Sie auf Sendung sind, eine dezentere Brille zu tragen? Oder moderieren Sie demnächst auch mit rotem Iro? </p>
<p>Wenn das stimmt, was ich mir ergoogelt habe, hatte Marc Bator einen sehr fragwürdigen Stilberater: Heino <a href="http://de.news.yahoo.com/1/20100622/ten-heino-riet-tagesschau-sprecher-marc-45cd332.html">soll ihm zur Brille geraten haben</a>. Womit Heinos Musik nicht mehr das Schlimmste ist, was er uns angetan hat&#8230;</p>
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		<title>Schluss mit GEZielter Schnüffelei</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 10:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Gebühr]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Darf ich kurz reinkommen, oder störe ich beim Fernsehen?&#8221; oder &#8220;Wie fanden Sie denn letzte Woche &#8220;Wetten, dass&#8230;?&#8221;?&#8221; &#8211; Fangfragen gehörten bislang immer zum festen Stamm der Arbeitsmethoden von Deutschlands wohl unbeliebtester Berufsgruppe. Auch im Müll sollen sie gerne mal wühlen, die GEZ-Schergen. Was sie da suchen? Abonnierte Fernsehzeitschriften, auf denen noch Adresskleber sind. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Darf ich kurz reinkommen, oder störe ich beim Fernsehen?&#8221; oder &#8220;Wie fanden Sie denn letzte Woche &#8220;Wetten, dass&#8230;?&#8221;?&#8221; &#8211; Fangfragen gehörten bislang immer zum festen Stamm der Arbeitsmethoden von Deutschlands wohl unbeliebtester Berufsgruppe. Auch im Müll sollen sie gerne mal wühlen, die GEZ-Schergen. Was sie da suchen? Abonnierte Fernsehzeitschriften, auf denen noch Adresskleber sind. Wer die hat, wird ja auch einen Fernseher haben. Und wird zur Not zwangsangemeldet.</p>
<p>Kein Wunder, dass bei solchen Methoden das Image der GEZ seit Jahren etwa so gut ist wie das von Kevin-Prince Boateng. Und umso besser, dass nun bald Schluss ist damit. Denn die bisherige Rundfunkgebühr hat ausgedient, jetzt <a href="http://www.express.de/news/politik-wirtschaft/jetzt-muss-jeder-haushalt-zahlen-/-/2184/3591924/-/index.html">kommt die Haushaltsabgabe</a>.</p>
<p>Statt freiwilliger, aber verpflichteter Selbstanmeldung (was für ein dämliches System!) soll nun also demnächst jeder Haushalt zahlen. Nicht mehr Geld als vorher, aber eben unabhängig von Geräten. Es entfällt jegliche Stalkerei, es kommen keine nervigen &#8220;Haben Sie wirklich keinen Fernseher&#8221;-Briefe mehr &#8211; und letzten Endes ist es auch endlich ein gerechtes System zur Gebührenerhebung.</p>
<p>Ob Rundfunkgebühren an sich gerecht oder angebracht sind, ist noch eine andere Frage. Von mir aus kann man den ganzen Quatsch komplett abschaffen. Ich muss kein &#8220;Wetten, dass&#8230;?&#8221; schauen, ich brauche keine Rosamunde-Pilcher-Filme, ich kann auf gebührenfinanzierte, aber schlecht gemachte Reportagen verzichten. Aber die Argumentation, die hinter der Gebühr steht, ist ja der Bildungsauftrag. Naja, den halte ich in Zeiten des Internets ohnehin für überholt. Bildung gibt&#8217;s für die, die wollen, an jeder virtuellen Straßenecke. Und gezwungenermaßen gebildet wird hier ja auch keiner &#8211; wer keine Lust auf die Öffentlich-Rechtlichen hat, kann auch die gut ignorieren.</p>
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<p>Ich finde, die Überarbeitung der Rundfunkgebühr ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Schluss mit Schwarzseherei und Schluss mit GEZ-Schnüffelei. Jetzt sollte man die Gebühr vielleicht nochmal genereller ins Visier nehmen. Wenn es hier um das Grundrecht auf Bildung geht &#8211; warum ist das denn nicht schon mit meinen Steuern abgedeckt? Für Straßensanierung und Kindergartenplätze zahle ich ja auch keine monatliche Pauschale. Das behält der Staat ja einfach von meinem Gehalt ein. Warum also nicht auch die letztlich staatlich verordnete Rundfunkgebühr?</p>
<p>Und dann könnte man sich im nächsten Schritt auch mal darauf besinnen, das gute Geld nicht mehr für so viel Blödsinn rauszupulvern. Aber bis es dazu kommt, ist das Fernsehen wahrscheinlich schon ausgestorben&#8230;</p>
<p><em>
<p style="text-align: right;">(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/matthiaswicke/">MatthiasWicke</a> / flickr)</p>
<p></em></p>
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		<title>Asche auf mein Haupt</title>
		<link>http://www.scherzinfarkt.net/2010/05/asche-auf-mein-haupt/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 16:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision Song-Contest]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Lena Meyer-Landrut]]></category>

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		<description><![CDATA[Irren ist menschlich. Wenn das gilt, habe ich mich als sehr menschlich erwiesen. Und so muss ich in zwei Fällen mal mich selbst korrigieren. Erstens: Lena Meyer-Landrut hat wohl Chancen, den Eurovision Song Contest zu gewinnen. Und zweitens: Das iPad ist total geil! Es ist gar nicht so lange her, dass ich in diesem Blog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irren ist menschlich. Wenn das gilt, habe ich mich als sehr menschlich erwiesen. Und so muss ich in zwei Fällen mal mich selbst korrigieren. Erstens: Lena Meyer-Landrut hat wohl Chancen, den Eurovision Song Contest zu gewinnen. Und zweitens: Das iPad ist total geil!</p>
<p>Es ist gar nicht so lange her, dass ich in diesem Blog <a href="http://www.scherzinfarkt.net/2010/05/phanomen-lena-meyer-landrut/">behauptet habe</a>, dass sich Lena Meyer-Landrut zwar in die deutschen Herzen gesungen hat, aber Europa wohl nicht so schnell begeistern wird. Tja &#8211; da habe ich wohl auf ganzer Linie ins Klo gegriffen und sogar nicht gerührt. Lena HAT Europa begeistert und den Eurovision Song Contest gewonnen &#8211; auch wenn ich noch nicht ganz verstehe, warum.</p>
<p>Lenas Auftritt war gut, keine Frage. Aber warum fand Europa den Song so viel besser als die aufwändigen Bühnenshows und fraglos guten Liedern aus anderen Ländern? Eigentlich ja auch egal. Lena hat den Pott geholt und das ist alles, was zählt! Die Welt ist schön, wir feiern eine 19-Jährige wie die Deutsche Nationalmannschaft nach dem Gewinn einer Fußball-WM. Und es macht auch noch Spaß&#8230; Ein kollektiver Jubel wie zuletzt bei der WM 2006 erfasst Deutschland. Danke, Lena!</p>
<p>Zurückrudern muss ich auch in Sachen iPad. Das hatte ich nach der Produktankündigung als <a href="http://www.scherzinfarkt.net/2010/01/ganz-schon-iberbewertet/">iBerbewertet</a> beschimpft und mich später noch über den Preis <a href="http://www.scherzinfarkt.net/2010/05/ganz-schon-teuer-so-ein-ipad/">mokiert</a>. Inzwischen ist nicht nur der Preis gesenkt worden, sondern auch mein Haupt hat sich in Demut geneigt. Das iPad mag als Gerät vielleicht überflüssig sein &#8211; aber es ist geil!</p>
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<p>Ich habe das iPad seit Freitag und es macht einfach nur Spaß. Ich stehe weiterhin dazu, dass es nicht mehr kann als jedes beliebige Netbook &#8211; aber es kann das, was es kann, viel schöner! Das iPad ist ein Internet für den Schoß, ein Kino fürs Kopfkissen, ein Twitterclient fürs Sofa. Und dabei macht die Handhabung unheimlichen Spaß.</p>
<p>Lena und das iPad sind im Moment bestimmende Themen in Deutschland. Zu beidem hatte ich eine Meinung. Zu beidem habe ich meine Meinung geändert. Besser spät als nie&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/aktivioslo/">aktivioslo</a> / Flickr)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erster Twitter-Account wird verfilmt</title>
		<link>http://www.scherzinfarkt.net/2010/05/ab-ins-tv-erster-twitter-account-wird-verfilmt/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 07:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[ZweiPunktNull]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehserie]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht war es nur eine Frage der Zeit &#8211; aber es unterstreicht einmal mehr die immense Bedeutung und Macht, die Twitter mit steigenden Userzahlen bekommt. Und nun wird der erste Twitter-Account verfilmt und kommt ins Fernsehen: @shitmydadsays ist der Account von Justin Halpern. Justin ist 29 und zog letztes Jahr wieder bei seinem Vater ein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht war es nur eine Frage der Zeit &#8211; aber es unterstreicht einmal mehr die immense Bedeutung und Macht, die Twitter mit steigenden Userzahlen bekommt. Und nun wird der erste Twitter-Account verfilmt und kommt ins Fernsehen: <a href="http://twitter.com/shitmydadsays">@shitmydadsays</a> ist der Account von Justin Halpern. Justin ist 29 und zog letztes Jahr wieder bei seinem Vater ein. Der alte Herr ist 74 und gibt den lieben langen Tag unflätige und kuriose Bemerkungen von sich.</p>
<p>So hat Justin im August 2009 einfach den Twitteraccount @shitmydadsays ins Leben gerufen und wurde in kürzester Zeit berühmt (zumindest schonmal in den USA). Die kurzen, kuriosen Kommentare seines pöbelnden Vaters haben inzwischen weit über eine Million Follower und Halpern hat seine Tweets inzwischen sogar <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0061992704?ie=UTF8&#038;tag=scherzinfarkt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0061992704">in Buchform</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=scherzinfarkt-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0061992704" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
 herausgebracht.</p>
<p>Nun der nächste Schritt: @shitmydadsays wird zur Fernsehserie: Der US-Sender CBS hat gestern <a href="http://wireupdate.com/entertainment/0087/twitter-account-bleep-my-dad-says-becomes-a-television-series/">offiziell bestätigt</a>, dass &#8220;Bleep My Dad Says&#8221; als TV-Serie ins Programm genommen wird. Die Hautrolle des grantelnden Vaters spielt niemand geringeres als William Shatner, bekannt als Captain James T. Kirk oder Denny Crane (&#8220;Boston Legal&#8221;).</p>
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<p>Ist &#8220;Bleep My Dad Says&#8221; ein bemerkenswerter Einzelfall oder ein erster Schritt in eine neue Zeit, in der Twitter als kreative Quelle von Produzenten ernstgenommen wird? Auf jeden Fall beweist dieser Fall, dass Twitter ein ungemeines Potential hat, auch &#8220;den kleinen Mann&#8221; (oder den alten grantelnden Mann) von der Straße berühmt zu machen &#8211; wenn er denn unterhaltsam ist.</p>
<p>Selbstdarstellung und die berühmten 15 Minuten Ruhm &#8211; beides ist seit Twitter wohl noch einfacher geworden. Und für Fernsehmacher bietet Twitter natürlich einen tollen Kreativitäts-Pool, in dem sie fischen können. So gab es ja auch in Deutschland schon diverse Fälle, in denen Stefan Raab, Harald Schmidt und andere Komiker Pointen erzählt haben, die schon Stunden vorher die Twitter-User zum Lachen gebracht haben.</p>
<p style="text-align: right;"><em>(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/techfun/">techfun</a> / flickr)</em><br />
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		<title>Aus dem Koma erwacht: Die deutsche Serie</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 10:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Sat.1]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serie]]></category>

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		<description><![CDATA[Als echter Serienjunkie schaue ich ja gerne mal US-Serien im Original, weil das, was in Deutschland produziert wird, zum Teil nichts taugt. Denkste! Denn Montags auf Sat.1 macht die deutsche Serie richtig Spaß! Nachdem ich hier neulich schon &#8220;Danni Lowinski&#8221; mit Annette Frier empfohlen habe, muss ich mich nun auch mal deutlich für &#8220;Der letzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als echter Serienjunkie schaue ich ja gerne mal US-Serien im Original, weil das, was in Deutschland produziert wird, zum Teil nichts taugt. Denkste! Denn Montags auf Sat.1 macht die deutsche Serie richtig Spaß! Nachdem ich hier neulich schon &#8220;Danni Lowinski&#8221; mit Annette Frier <a href="http://www.scherzinfarkt.net/2010/04/danni-lowinski-endlich-eine-gute-deutsche-serie/">empfohlen habe</a>, muss ich mich nun auch mal deutlich für &#8220;Der letzte Bulle&#8221; aussprechen. Eine tolle Krimi-Serie mit so einigen Comedy-Elementen, die einfach Spaß macht!</p>
<p>&#8220;Der letzte Bulle&#8221; ist Nick Brisgau, der als junger Polizist angeschossen wurde und 20 Jahre im Koma lag. Im 21. Jahrhundert nimmt Mick seine Arbeit wieder auf. Er raucht wie ein Schlot, pöbelt wie ein kompletter Rocker-Club und verbreitet mehr Machismus als die türkische Nationalmannschaft &#8211; aber er ist eben immer noch ein guter Polizist. Im Dienst klappt&#8217;s also an der Seite vom neuen jungen Kollegen Andreas meistens ganz gut, doch privat hapert&#8217;s: Micks alte Liebe Lisa ist inzwischen mit dem Gerichtsmediziner Meisner zusammen, dem Mick im Präsidium immer wieder begegnet. Und seine Tochter Isabelle ist ihm auch fremd. Wenigstens mit der Polizeipsychologin Tanja Haffner kann Mick immer mal wieder flirten&#8230;</p>
<p>Das Grundgerüst klingt arg konstruiert, bietet aber Raum für viel Unterhaltung. Abgesehen davon, dass die Mordfälle, die Mick und seinen Kollegen beschäftigen, immer gut sind, bieten sie eigentlich nur die Leinwand für eine Collage an kuriosen Situationen und coolen Sprüchen. Als rauchender Vollproll aus den Achtzigern verbreitet MIck Brisgau (gespielt von Henning Baum) bei den Kollegen und den Verdächtigen wenig Freude &#8211; dafür beim Zuschauer umso mehr.</p>
<p>&#8220;Der letzte Bulle&#8221; ist Krimi-Comedy mit einigen Drama-Momenten. Die Darsteller überzeugen und die Dialoge sind genauso abgefahren wie die Situationen, in die sich Mick manövriert, wenn er nach 20 Jahren lernt, was ein Handy ist oder wie das Internet funktioniert. Untermalt von coolen Musikhits der Achtzigern ist die Serie einfach ein pures Vergnügen für einen gemütlichen Fernsehabend.</p>
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<p>Vor allem im Doppel mit &#8220;Danni Lowinski&#8221; zeigt &#8220;Der letzte Bulle&#8221;, dass nicht nur Mick Brisgau, sondern auch die deutsche Serie endlich aus dem Koma erwacht ist. Unterhaltsam und witzig zeigen diese beiden Serien aber nicht nur, dass es doch noch gute TV-Serien made in Germany gibt, sondern dass Sat.1 doch noch eine Daseinsberechtigung hat. Wer hätte das gedacht‽</p>
<p><strong>Wer mal bei &#8220;Der letzte Bulle&#8221; reinschauen will: Die aktuelle Folge kann man sich stets gratis in der <a href="http://www.sat1.de/filme_serien/der-letzte-bulle/">Sat.1-Mediathek</a> ansehen.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>(Foto: Sat.1)</em></p>
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		<title>&#8230;und sie ist gut!</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 10:51:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Burger King]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Werbung ist ja eigentlich nicht dazu da, uns zu unterhalten, sondern dazu, uns zum Kauf zu animieren. Wenn eine Werbung einen aber komplett in seinen Bann zieht &#8211; dann ist sie wirklich saugut! Aktuell schafft das bei mir die Burger-King-Werbung mit der komischen Frau, die ein Feuerchen anmacht und dann wirr davon erzählt, wie ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werbung ist ja eigentlich nicht dazu da, uns zu unterhalten, sondern dazu, uns zum Kauf zu animieren. Wenn eine Werbung einen aber komplett in seinen Bann zieht &#8211; dann ist sie wirklich saugut!</p>
<p>Aktuell schafft das bei mir die Burger-King-Werbung mit der komischen Frau, die ein Feuerchen anmacht und dann wirr davon erzählt, wie ein Burger zu sein hat. Auch wenn das auf den ersten Blick ähnlich bekloppt wie die Hornbach-Werbung klingt, ist es wirklich genial! Denn die wirre Frau spricht mir mitten aus dem Geschmackszentrum, wenn sie von den Stellen auf dem Fleisch spricht, die &#8220;nicht schwarz, aber etwas dunkler&#8221; sind. Sie wirkt komplett euphorisch, durchgedreht &#8211; aber sie hat doch Recht! So muss ein Burger schmecken.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cHRkYdy_0b8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/cHRkYdy_0b8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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<p>Ich bin ohnehin ein großer Burger-King-Fan und ziehe die Kette auch der mit dem gelben M vor &#8211; aber diese Werbung fasziniert mich noch ein bisschen mehr. &#8220;Die Geschichte des Burgers ist geschrieben&#8221; sagt die Frau am Ende des Spots. Ich finde: &#8220;Die Geschichte der Werbung ist geschrieben &#8211; und sie ist gut!&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><em>(Foto: Burger King)</em></p>
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