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		<title>&#8220;Fliplife&#8221;: Das Leben ist ein Spiel</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 11:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[ZweiPunktNull]]></category>
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		<description><![CDATA[Wird das nun mein neues Suchtmittel oder nur ein bisschen Unterhaltung zwischendurch? In der Nacht zu gestern ist mit Fliplife ein (nach eigener Aussage) neuartiges Social-Web-Game gestartet &#8211; und ich habe mich direkt mal angemeldet. Fliplife ist zwar im Moment eine Beta-Version mit stark eingeschränkten Möglichkeiten, aber trotzdem hat mich die Neugierde dazu gebracht, mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird das nun mein neues Suchtmittel oder nur ein bisschen Unterhaltung zwischendurch? In der Nacht zu gestern ist mit <a href="http://fliplife.com/">Fliplife</a> ein (nach eigener Aussage) neuartiges Social-Web-Game gestartet &#8211; und ich habe mich direkt mal angemeldet. Fliplife ist zwar im Moment eine Beta-Version mit stark eingeschränkten Möglichkeiten, aber trotzdem hat mich die Neugierde dazu gebracht, mich schonmal anzumelden.</p>
<p><strong>Worum geht&#8217;s eigentlich?</strong><br />
Ich nenne Fliplife immer eine Mischung aus &#8220;Farmville&#8221; und &#8220;Die Sims&#8221;. Kurz umrissen geht es ums Leben: Der Spieler entscheidet sich für eine Karriere (in der ersten Beta-Fassung gibt&#8217;s nur Koch oder Journalist) und muss sich dann hocharbeiten. Er verdient Geld und Erfahrungspunkte, muss bald auch mit anderen zusammenarbeiten. Die &#8220;Arbeit&#8221; ist für den User dabei keine solche: Man klickt einfach auf &#8220;jetzt arbeiten&#8221; und das war&#8217;s (so wie man bei Farmville ein Feld bestellt und dann auch einfach abwartet).</p>
<p>Außerdem kann man bei Fliplife seine virtuelle Freizeit verbringen (in der Beta mit Fußball oder im Biergarten) und hat einen virtuellen Freundeskreis, den man sich allerdings -und das ist das Besondere- nicht selber aussucht. Freunde und Kumpels setzen sich aus den Spielern zusammen, die man im Spiel trifft (weil sie einen zum Fußballspiel einladen oder einem bei einer Arbeit geholfen haben). Später soll man offenbar auch sein verdientes Geld ausgeben können &#8211; aber der Button &#8220;Shopping&#8221; ist in der Beta noch inaktiv.</p>
<p><strong>Und was hab ich davon?</strong><br />
Nichts. Gar nichts. Aber Fliplife ist ein netter zeitvertreib, vor allem nebenbei. Wie Farmville kann man auch Fliplife super in einem Tab die ganze zeit offen lassen und seinen Charakter hin und wieder neue Aufgaben erledigen lassen, während man selber gerade was anderes macht. Mit größerem Umfang kann man sicher später auch mehr mit dem Spiel anfangen, aber die aktuell abgespeckte Beta ist einfach ein netter Zeitvertreib.</p>
<p><strong>Taugt es denn was?</strong><br />
Jein. Viele erste Stimmen zu Fliplife sagen einfach: &#8220;Wie lahm!&#8221; Ich selber finde es ein gelungenes Nebenbei-Spiel, das einen sicher (spätestens demnächst mit mehr Umfang) in seinen Bann ziehen kann. Durch Erfahrungspunkte und virtuelles Geld bekommt man immer einen leichten Ehrgeiz-Schub &#8211; denn es wird auch immer angezeigt, auf welchem Rang man sich im Vergleich zu den anderen Mitspielern befindet. Wer im echten Leben ehrgeizig ist, kann es auch bei Fliplife sicher schnell werden. </p>
<p>Fliplife ist schön und nett umgesetzt: Die selbst eintellbaren Avatare sind liebevoll gestaltet (wenngleich noch Accessoires und/oder Brillen fehlen), das Design der Seite ist nett, aber unspektakulär. Fliplife kommt ziemlich unaufgeregt daher, Animationen sucht man lange und eigentlich vergeblich (nur das unheimlich niedliche Bild am Fuß der Seite hat da ein paar Überraschungen parat).</p>
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<p><strong>Und was ist dein Fazit?</strong><br />
Nach zwei Tagen Spielen einer Beta-Version ist ein Fazit zwar eigentlich schon sehr verfrüht, aber ich will mich trotzdem dran versuchen: Für mich ist Fliplife ein nettes, kleines Spiel, das mich nebenbei unterhält. Es ist liebevoll gestaltet, witzig gemacht (bei den Job-Beschreibungen musste ich mehr als einmal schmunzeln) und einfach zu spielen. </p>
<p>Ob Fliplife wirklich der große Wurf wird, den manch einer erwartet, kann man heute sicher noch nicht sagen. Es ist eher ein erster Blick auf ein ambitioniertes Projekt. Ein Spinksen durchs Türloch in die mögliche Zukunft des Webgames. Das besondere an Fliplife ist sicher auch die soziale Komponente: Das Spiel bringt einen mit neuen Leuten in Kontakt. Erst virtuell, und später vielleicht auch in real? Denn wenn man im Spiel schon so viele Projekte zusammen gemacht hat &#8211; warum sollte man sich dann nicht auch mal im real life treffen?</p>
<p>Ich werde Fliplife erstmal die Treue halten &#8211; allein, weil ich den Ehrgeiz entwickelt habe, in der Karriereleiter aufzusteigen und mehr Erfahrungspunkte als meine Mitstreiter zu haben. Ob&#8217;s mit der Zeit langweilig wird, kann sich dann ja immer noch zeigen&#8230;</p>
<p><a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://www.scherzinfarkt.net/2010/09/fliplife-das-leben-ist-ein-spiel/"></a></p>
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		<title>Mit brutalen Morden Geld verdienen&#8230;</title>
		<link>http://www.scherzinfarkt.net/2010/08/mit-brutalen-morden-geld-verdienen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 09:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[James Patterson]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Ben Hawkins soll für eine Zeitung über ein entführtes Model schreiben. Doch der anfänglich nette Auftrag in Hawaii entpuppt sich nach und nach als Trip in den blanken Horror &#8211; denn hier treibt ein Killer sein Unwesen, der seine Taten aufzeichnet und die Videos an Spanner verkauft. Und Henri Benoit &#8211; der Killer &#8211; kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=F9F9F9&#038;IS2=1&#038;bg1=F9F9F9&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=scherzinfarkt-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3442471222" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" align=left></iframe>Ben Hawkins soll für eine Zeitung über ein entführtes Model schreiben. Doch der anfänglich nette Auftrag in Hawaii entpuppt sich nach und nach als Trip in den blanken Horror &#8211; denn hier treibt ein Killer sein Unwesen, der seine Taten aufzeichnet und die Videos an Spanner verkauft. Und Henri Benoit &#8211; der Killer &#8211; kommt Ben näher, als ihm lieb ist.</p>
<p>&#8220;Todesbote&#8221; bietet wieder einmal seitenweise spannende Unterhaltung, auch wenn es nicht ganz so gut ist, wie andere Bücher von James Patterson. In seiner klassischen Art setzt der Autor uns kurze Kapitel vor, schwafelt nicht drum rum und hält einen ständigen Spannungsbogen. Leider ist das Ende ziemlich verhunzt und lässt den Leser unbefriedigt zurück. Schade &#8211; das kann Patterson eigentlich besser.</p>
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		<title>Ein unspektakulärer Serienkiller-Thriller</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 21:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Unbekannter entführt und ermordet kleine Mädchen. Bobby Dees ermittelt und sucht nach den verschwundenen Kindern &#8211; auch in der Hoffnung, seine eigene Tochter zu finden, die vor einem Jahr spurlos verschwunden hat. Die bange Frage: Hat der Mädchenfänger auch seine Tochter? &#8220;Mädchenfänger&#8221; ist ein solider Thriller und bietet gute Unterhaltung &#8211; allerdings auf mittelmäßigem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=F9F9F9&#038;IS2=1&#038;bg1=F9F9F9&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=scherzinfarkt-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3805208928" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" align=left></iframe>Ein Unbekannter entführt und ermordet kleine Mädchen. Bobby Dees ermittelt und sucht nach den verschwundenen Kindern &#8211; auch in der Hoffnung, seine eigene Tochter zu finden, die vor einem Jahr spurlos verschwunden hat. Die bange Frage: Hat der Mädchenfänger auch seine Tochter?</p>
<p>&#8220;Mädchenfänger&#8221; ist ein solider Thriller und bietet gute Unterhaltung &#8211; allerdings auf mittelmäßigem Niveau. Der Thriller lässt sich schnell weglesen und ist auch schnell wieder vergessen, weil er wenig Tiefe bietet. Da hat Jilliane Hoffmann mit &#8220;Cupido&#8221; und &#8220;Morpheus&#8221; wesentlich bessere Werke abgeliefert. &#8220;Mädchenfänger&#8221; ist unterm Strich ein guter Thriller, der ohne große Überraschungen auskommt, schnörkellos zum Ziel kommt und am Ende mit Vorhersehbarkeit und Kitsch nervt.</p>
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		<title>Ein Goldstück auf vier Pfoten</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 13:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Emma]]></category>
		<category><![CDATA[Haustier]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>

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		<description><![CDATA[Gold kann 24 Karat haben &#8211; oder aber auch vier Pfoten! So ein Goldstück wohnt nämlich jetzt hier. Und ich bin vollkommen von Sinnen und erkenne mich selber nicht mehr. Nein, ein Tierliebhaber war ich noch nie, wirklich nicht. Kinder und Tiere werden von mir eher mit skeptischer Distanz bedacht. Haustiere hatte ich zwar auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gold kann 24 Karat haben &#8211; oder aber auch vier Pfoten! So ein Goldstück wohnt nämlich jetzt hier. Und ich bin vollkommen von Sinnen und erkenne mich selber nicht mehr.</p>
<p>Nein, ein Tierliebhaber war ich noch nie, wirklich nicht. Kinder und Tiere werden von mir eher mit skeptischer Distanz bedacht. Haustiere hatte ich zwar auch mal, aber das waren Fische, Strumpfbandnattern und Bartagamen &#8211; alles nicht so die &#8220;klassischen&#8221; tierischen Mitbewohner. Nun also ein Hund. Sicher nicht meine Idee, aber warum auch nicht?!</p>
<p>Doch das Goldstück mit der kalten Schnauze hat mich innerhalb von wenigen Tagen komplett auf links gezogen. Sagte ich am Anfang noch naserümpfend &#8220;Das stinkt nach Hund&#8221;, freue ich mich inzwischen über den Geruch und denke: &#8220;Das riecht nach meiner Emma!&#8221;. </p>
<p>Emma ist ein drei Monate alter Mischlings-Welpe, ihre Mutter war Straßenhund in Spanien und kam trächtig nach Deutschland. Emma ist aus ihrem Wurf die Kleinste, konnte sich aber gegen ihre zwölf Geschwister immer gut durchsetzen. Und nun tanzt sie uns hier auf der Menschen-Nase herum.</p>
<p>Ich hatte bislang null Erfahrung mit Hunden (abgesehen von einem flüchtigen Streicheln und weniger flüchtigem Über-Hundehaufen-Aufregen). Aber Emma ist nun so etwas wie ein eigenes Baby. Nachts gehe ich mit der Kleinen raus und führe sie zum Pipi-Machen, morgens kämpfen wir um einen IKEA-Stoffhasen, abends schicke ich die manchmal streng ins Körbchen. Und ich habe mein Herz verloren!</p>
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<p>Nein, ich war kein Hunde-Freund &#8211; bis ich auf einmal selber einen hatte. Emma hat einen kleinen Gefühls-Tornado in mir gezündet &#8211; wenn die Kleine auf einen zustürmt und sich ankuschelt, blinkt einem im Herzen eine 500-Watt-Lichterkette. Emma ist ein Zuckerstück mit weichem Fell und ich danke Mike ganz ganz herzlich für die Idee, einen Hund ins Haus zu holen.<br />
So ein kleiner Scheißer ist eine unfassbare Bereicherung fürs Herz &#8211; auch wenn man es erst merkt, wenn man ihn schon im Haus hat.<br />
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		<title>30 Tage ohne Internet und Handy</title>
		<link>http://www.scherzinfarkt.net/2010/07/30-tage-ohne-internet-und-handy/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 09:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
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		<category><![CDATA[Handy]]></category>
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		<description><![CDATA[Was passiert, wenn man sich mal für 30 Tage komplett von der digitalen Welt abkoppelt? Ein Monat ohne Handy und ohne Internet? Autor Christoph Koch hat&#8217;s gewagt und ein Buch darüber geschrieben. Einen Monat stöpselte er sein Netzwerkkabel aus und versteckte sein Handy in einer abschließbaren Schublade. Das Ergebnis ist ein höchst unterhaltsames Buch, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=F9F9F9&#038;IS2=1&#038;bg1=F9F9F9&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=scherzinfarkt-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3764503742" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" align=left></iframe>Was passiert, wenn man sich mal für 30 Tage komplett von der digitalen Welt abkoppelt? Ein Monat ohne Handy und ohne Internet? Autor Christoph Koch hat&#8217;s gewagt und ein Buch darüber geschrieben. Einen Monat stöpselte er sein Netzwerkkabel aus und versteckte sein Handy in einer abschließbaren Schublade.</p>
<p>Das Ergebnis ist ein höchst unterhaltsames Buch, das Augen öffnet. Nicht nur, dass Koch seinen Selbstversuch &#8220;Ich bin dann mal offline&#8221; überlebt hat &#8211; er hat auch noch eine Menge spannender Beobachtungen gemacht. Dabei ist Koch keineswegs einer, der skeptisch über das Internet denkt, sondern eigentlich ein echter Onliner, einer, der facebookt und twittert und seine Reisen im Internet bucht und online nach Restaurants sucht und, und, und. Sein Selbsversuch liest sich stets locker und spannend, denn Koch mischt seine eigene Erfahrungen, wie es denn so ist, wenn man nur noch eine Festnetznummer hat, mit spannenden Interviews mit Internet-Profis, Internet-Gegnern oder Ärzten, die auf Internetsucht spezialisiert sind. &#8220;Ich bin dann mal offline&#8221; liest sich kurzweilig, bringt einen aber trotzdem zum Nachdenken über seine eigenen Internet-Gewohnheiten. Ob man nach der Lektüre selber ein wenig digital kürzer tritt, steht wiederum auf einem anderen Blatt&#8230;</p>
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		<title>iPhone fressen Seele auf</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 15:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[ZweiPunktNull]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
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		<description><![CDATA[Langsam erkenne ich mich selber nicht mehr wieder. Es gab eine Zeit, da sagte ich kategorisch: &#8220;Ich will kein iPhone&#8221;. Dieses seelenlose Hinterhergerenne hinter den Einfällen eines rollkragenpullitragendes Technik-Gurus war mir stets zuwider. Doch irgendwann hat mich dieser Steve Jobs auch gefangen. Erst mit dem iMac und dem iPad. Klar, dass ich auch ein iPhone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam erkenne ich mich selber nicht mehr wieder. Es gab eine Zeit, da sagte ich kategorisch: &#8220;Ich will kein iPhone&#8221;. Dieses seelenlose Hinterhergerenne hinter den Einfällen eines rollkragenpullitragendes Technik-Gurus war mir stets zuwider. Doch irgendwann hat mich dieser Steve Jobs auch gefangen. Erst mit dem iMac und dem iPad. Klar, dass ich auch ein iPhone haben will.</p>
<p>Doch Herr Jobs macht es einem nicht gerade leicht, ihm einige Euros zuzustecken und dafür sein neuestes Wunderwerk der Telefonie zu bekommen. Im Gegenteil. Seit Wochen suche ich eine Möglichkeit, ein iPhone 4 zu kaufen &#8211; und scheitere immer wieder. </p>
<p>Gewiss, ich könnte einfach in eine Filiale der vorherrschenden deutschen Mobilfunkfirma gehen, unsäglich viel Geld und meine Seele abgeben und dann mit den neuesten Apfel-Telefon rausspazieren (wobei noch nicht mal das geht, weil der &#8220;Exklusiv-Vertriebspartner&#8221; die begehrten Geräte ja einen Monat nach Einführung immer noch nicht einfach so im Verkauf hat). Aber nein, ich will meinen Mobilfunkvertrag bei O2 behalten und sicher nicht zur Magenta-Konkurrenz wechseln, die sich bei meinen Besuchen im Shop außerdem nicht nur durch Arroganz, sondern auch durch Unfreundlichkeit hervorgetan haben.</p>
<p>Aber es gibt ja noch mehr Möglichkeiten. Eines Tages wird das neue iPhone sicher auch bei O2 verkauft werden, so wie das alte Modell inzwischen auch. Blöd nur: Wenn ich die Kundenhotline anrufe oder in drei verschiedene Filialen gehe, bekomme ich sieben verschiedene Antworten. Von &#8220;Das werden wir in vier Wochen etwa haben&#8221; bis zu &#8220;Da wissen wir gar nichts zu&#8221; und &#8220;Auf keinen Fall noch dieses Jahr&#8221; habe ich schon alles gehört. Auch der geneigte O2-Mitarbeiter leidet unter dem irrsinnigen Exklusiv-Vermarktungsrecht der Konkurrenz.</p>
<p>Bleibt noch die Möglichkeit, die Ländergrenze zu kreuzen. Andere Nationen bekommen ihre iPhones ganz ohne Knebelverträge, einfach so wie ein normales Elektrogerät: In den Laden gehen, Geld auf den Tisch, mitnehmen, freuen. Frankreich und England sind hier Optionen. Knappe 650 Euro muss man ausgeben, um das 16-GB-Modell zu ergattern &#8211; allerdings kommen da natürlich noch Reisekosten hinzu. Nach England ist mir zu weit und Frankreich meide ich aus Prinzip. Also: Auch nicht gut. </p>
<p>Man könnte natürlich online im Ausland bestellen und einen Fracht-Weiterleitungsservice nutzen. Dann bekommt man sein englisches iPhone per Post und zum günstigen Preis (die Weiterleitung des Paketes ist günstiger, als selber zu fliegen), aber dann dauert der Spaß satte vier Wochen. Mindestens. Und ich bestelle doch keinen Trabbi, sondern ein Telefon, herrje.</p>
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<p>Wie kommt es eigentlich, dass ich so seelenlos verloren bin und zombiegleich durch die Gegend irre, um dieses Telefon zu kaufen? Wenn einem die Verkaufskonditionen nicht passen, kehrt man dem Verkäufer doch eigentlich ganz einfach den Rücken und denkt sich schnippisch &#8220;Dann eben nicht, ihr Pimmelflitschen!&#8221; Nicht so bei mir und dem iPhone. Ich will das Ding haben, obwohl es &#8220;nur&#8221; ein Handy ist. Und ich will es so schnell wie möglich. Freilich bin ich nicht so dämlich, einem gewieften Importeur, der die Geräte in Massen in Frankreich kauft und hier wieder verkauft, über 1000 Euro in den Rachen zu werfen. Aber ich bin schon fast kurz davor. Echt schlimm, wie die Gehirnwäsche klappt. </p>
<p>Je schwieriger es ist, etwas zu bekommen, desto begieriger wollen wir es haben. Das wissen wir nicht erst seit dem ersten einseitigen Verliebtsein, das gilt eben auch für Güter, die (künstlich?) verknappt sind. Und so ging es mir das ein oder andere Mal durch den Kopf, ob hinter der Knappheit des iPhones nicht ein gewiefter Apple-Trick steckt. Die sind doch bestimmt so raffiniert und gemein und machen sich ein Spiel daraus, um den Verkauf anzukurbeln.</p>
<p>Wie dem auch sei. Ich mache erstmal weiter mit dem »iErtanz« und denke weiter darauf rum, wie ich mir das iPhone besorgen kann, ohne zuviel dafür auszugeben und ohne zu viel zu zahlen. Und. Ohne meine Seele an diese eine Firma da aus Bonn zu verkaufen&#8230;</p>
<p><strong>Update:</strong> Vier Stunden nach Verfassen dieser Zeilen habe ich mir einfach ein Herz gefasst und ein iPhone 4 in England bestellt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/ivyfield/">Yutaka Tsutano</a> / flickr)</em></p>
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		<title>Die lustigen Seiten einer Scheinehe</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 19:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Lukas und Ines haben sich etwas schlaues ausgedacht: Die beiden Freunde und Mitbewohner heiraten einfach, um bei der Steuer einiges zu sparen. Blöd nur, dass ausgerechnet ihr Finanzbeamter ihr neuer Nachbar ist &#8211; und sich gleich mit ihnen anfreundet. So versuchen Ines und Lukas, den Schein zu wahren und zugleich stellen sie fest, dass in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=F9F9F9&#038;IS2=1&#038;bg1=F9F9F9&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=scherzinfarkt-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3548281443" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" align=left></iframe>Lukas und Ines haben sich etwas schlaues ausgedacht: Die beiden Freunde und Mitbewohner heiraten einfach, um bei der Steuer einiges zu sparen. Blöd nur, dass ausgerechnet ihr Finanzbeamter ihr neuer Nachbar ist &#8211; und sich gleich mit ihnen anfreundet. So versuchen Ines und Lukas, den Schein zu wahren und zugleich stellen sie fest, dass in der Liebe einiges anders ist, als es scheint.</p>
<p>Zugegeben: &#8220;Wir tun es für Geld&#8221; ist kein Comedy-Überflieger wie &#8220;Vollidiot&#8221; (Tommy Jaud) oder &#8220;Macho Man&#8221; (Moritz Netenjakob), aber sehr gute Unterhaltung mit nicht zu wenigen Pointen. Die Geschichte ist originell und die Figuren (vor allem der Finanzbeamte Ekkehard Stöckelein-Grummler) toll charakterisiert. Es ist der trockene Humor, der immer wieder unerwartet einschlägt und einen zum Lachen bringt. Nebenbei noch eine Portion Romantik (mit erstaunlich wenig Kitsch) &#8211; fertig ist ein schnell zu lesender Unterhaltungsroman, der einen zum Lachen bringt.</p>
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