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		<title>Stress!</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[24]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehserie]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist Urlaub ja dazu da, sich zu entspannen und die Akkus aufzutanken. Aber ich habe mir in den letzten drei Tagen Stress angetan. Ganz bewusst und gezielt. Währenddessen saß ich gemütlich auf dem Sofa, hatte eine Decke über den Beinen und ein Kissen im Nacken. Aber der Puls war auf Anschlag und das Herz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.scherzinfarkt.net/wp-content/uploads/2010/03/stress.jpg"><img src="http://www.scherzinfarkt.net/wp-content/uploads/2010/03/stress-150x150.jpg" alt="" title="Foto: Rainer Sturm / Pixelio.de" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1557" /></a>Eigentlich ist Urlaub ja dazu da, sich zu entspannen und die Akkus aufzutanken. Aber ich habe mir in den letzten drei Tagen Stress angetan. Ganz bewusst und gezielt. Währenddessen saß ich gemütlich auf dem Sofa, hatte eine Decke über den Beinen und ein Kissen im Nacken. Aber der Puls war auf Anschlag und das Herz raste. Ich habe mir die siebte Staffel 24 angesehen.<br />
<span id="more-1556"></span><br />
Ich muss sagen: Die Serie hat mich gepackt. Wirklich. Schon nach der zweiten oder dritten Staffel wusste ich, dass ich 24 nicht konventionell ansehen könnte. Abends eine Folge, von Werbung unterbrochen, und dann auch noch nach dem Cliffhanger eine Woche auf die Auflösung warten? Unmöglich.</p>
<p>Statt dessen nehme ich mir immer, wenn ich eine Woche Urlaub habe, eine komplette Staffel vor. DVD rein und los geht's. Meistens so acht Folgen am Tag. Sicher - es gibt noch größere Freaks als mich, die so eine Staffel in zwei Tagen durch haben und ich wundere mich auch nicht, wenn sich jetzt einer meldet, der eine Staffel schonmal in genau den 24 Stunden gesehen hat, in denen sie spielt. Aber mir reichen drei Tage als Jack-Bauer-Marathon vollkommen.</p>
<p>Auch wenn die siebte Staffel etwas ruhigere Töne anschlägt als die vorangegangenen, war das mal wieder gute Unterhaltung. Die Echtzeit der Serie ist auch nach neun Jahren noch ein fesselndes Element und die Hektik und der Stress überträgt sich beim Gucken immer noch auf mich. Ich kriege einen beschleunigten Herzschlag, muss mich auf dem Sofa nach vorne beugen und fiebere bei den Versuchen, Amerika zu retten, richtig mit. 24 saugt mich als Serie mehr auf als alle anderen Serien zuvor. Absolut brilliant und unschlagbar war die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00101XFWI?ie=UTF8&#038;tag=scherzinfarkt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00101XFWI">fünfte Staffel</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=scherzinfarkt-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B00101XFWI" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> - was habe ich mitgefiebert und die Drahtzieher gehasst... </p>
<p><center> <script type="text/javascript"><!--
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<p>Wer von euch 24 noch nicht kennt, aber Serien mit Suchtpotenzial und spannender Unterhaltung mag, dem kann ich 24 nur empfehlen! Fangt mit der ersten Staffel an und arbeitet euch durch. Und wenn ihr mir einen großen Gefallen tun wollt, bestellt die DVD über die folgenden Links - dann bekomme ich ein paar Prozente von Amazon:<br />
• <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000APZQS?ie=UTF8&#038;tag=scherzinfarkt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B0000APZQS" target=blank>Staffel 1</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=scherzinfarkt-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B0000APZQS" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> - Jack Bauer muss den schwarzen Präsidentschaftskandidaten David Palmer vor einem Attentat beschützen. Zeitgleich wird Jacks Tochter entführt und er muss alles unternehmen, um sie zurückzuholen.<br />
• <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00023I0GG?ie=UTF8&#038;tag=scherzinfarkt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00023I0GG" target=blank>Staffel 2</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=scherzinfarkt-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B00023I0GG" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> - Jack Bauer ist eigentlich suspendiert. Doch als Terroristen planen, eine Bombe in L.A. detonieren zu lassen, wird er vom Präsidenten persönlich reaktiviert, um die Gefahr zu bekämpfen.<br />
• <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00098FL48?ie=UTF8&#038;tag=scherzinfarkt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00098FL48" target=blank>Staffel 3</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=scherzinfarkt-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B00098FL48" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> - Nach der Verhaftung eines gefährlichen Drogenbosses soll dieser wieder freigepresst werden: Terroristen drohen, in L.A. Nervengas einzusetzen, falls der Drogenboss nicht aus der Haft befreit wird. <em>(Sehr düstere Staffel)</em><br />
• <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000I5X5M2?ie=UTF8&#038;tag=scherzinfarkt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B000I5X5M2" target=blank>Staffel 4</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=scherzinfarkt-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B000I5X5M2" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> - Arabische Terroristen erbeuten ein Gerät, mit dem sie Atomreaktoren steuern können. Ihr Plan: Über 100 Reaktoren in Amerika zur Kernschmelze bringen. Ihr Gegner: Jack Bauer.<br />
• <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00101XFWI?ie=UTF8&#038;tag=scherzinfarkt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00101XFWI" target=blank>Staffel 5</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=scherzinfarkt-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B00101XFWI" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> - Eine Reihe von gezielten Anschlägen erschüttert das Umfeld von Jack Bauer: Freunde und Kollegen sterben und alles deutet darauf hin, dass die Drahtzieher hinter ihm her sind. Jack ermittelt, nimmt es währenddessen noch mit einer Terror-Bedrohung durch Nervengas auf, und kommt schließlich einer großen Verschwörung auf die Schliche - mit einem überraschenden Drahtzieher. <em>(Meine Lieblingsstaffel! Der Wahnsinn!)</em><br />
• <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0017MBO0U?ie=UTF8&#038;tag=scherzinfarkt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B0017MBO0U" target=blank>Staffel 6</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=scherzinfarkt-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B0017MBO0U" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> - Die Regierung liefert Jack Bauer einem Terroristen aus, um dem Drahtzieher einer Anschlags-Serie auf die Schliche zu kommen. Diesmal ist die Bedrohung nuklear: Die Terroristen haben Atombomben - und scheuen nicht, sie einzusetzen!<br />
• <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002GMQ7Z2?ie=UTF8&#038;tag=scherzinfarkt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B002GMQ7Z2" target=blank>Redemption</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=scherzinfarkt-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002GMQ7Z2" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> - Der Spielfilm "Redemption" spielt zwischen der sechsten und siebten Staffel. Jack ist in Afrika untergetaucht und versucht ein normales Leben zu führen - doch dann zieht ein Bürgerkrieg herauf. <em>(Absolut verzichtbare zwei Stunden in Echtzeit. Als Spielfilm funktioniert 24 nicht - zumindest nicht mit diesem Plot.)</em><br />
• <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002LM3I2W?ie=UTF8&#038;tag=scherzinfarkt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B002LM3I2W" target=blank>Staffel 7</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=scherzinfarkt-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002LM3I2W" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> - Eine Terrorgruppe beschafft sich ein Modul, mit dem sie die Firewall der US-Regierung knacken kann. Die Folge: Die Gangster können Flugzeuge zum Absturz bringen, das Trinkwasser vergiften oder den kompletten Strom des Landes abschalten. Einer der Gangster ist ein alter Bekannter von Jack - deswegen bittet das FBI Bauer um Hilfe...</p>
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		<title>Buchkritik: &#8220;1000 Gründe, dich zu hassen&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 08:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[ Darum geht's: Deine Freundin hat dich sitzengelassen? Du gehst nur noch aus der Wohnung, um neues Bier zu holen? Du redest mit deinem Fernseher nächtelang über Beziehungsprobleme? Damit ist jetzt Schluss! Hier ist das Buch für Männer mit gebrochenem Herzen und klarem Verstand. Beziehungsopfer (männlich) schreiben sich ihren Frust von der Seele, rechnen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=scherzinfarkt-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3404606299" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" align=left></iframe> <strong>Darum geht's:</strong> Deine Freundin hat dich sitzengelassen? Du gehst nur noch aus der Wohnung, um neues Bier zu holen? Du redest mit deinem Fernseher nächtelang über Beziehungsprobleme? Damit ist jetzt Schluss! Hier ist das Buch für Männer mit gebrochenem Herzen und klarem Verstand. Beziehungsopfer (männlich) schreiben sich ihren Frust von der Seele, rechnen mit ihren Ex-Freundinnen ab und geben rachelüsternen Leidensgenossen Tipps für den angemessenen Umgang mit dem grausamen Geschlecht.<br />
<strong>So ist's:</strong> Kurzweilige Geschichten von Männern, die ihre Ex-Freundinnen hassen füllen dieses Buch. Dutzende Autoren haben ihre Beiträge eingereicht und genauso abwechslungsreich liest es sich auch. Die ein oder andere Geschichte ist lustig oder nett geschrieben, aber das meiste sind einfach recht normale Abhandlungen über das Scheitern von Beziehungen. Das Coverversprechen wird nicht gehalten - dennoch ist's eine kurzweilige Lektüre und durch die vielen kurzen Geschichten ist es auch wunderbar als Klo-Buch geeignet...</p>
  ]]></content:encoded>
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		<title>Wie ich den 3. März 2009 erlebte</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 07:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Berufliches]]></category>
		<category><![CDATA[Einsturz]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtarchiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Ereignisse und Tage, die vergisst man seinen Lebtag nicht. Bei den Älteren ist der Tag, als Kennedy erschossen wurde, solch einer. Bei uns allen ist es der 11. September 2001, der sich ins Hirn gebrannt hat. Und bei allen Kölnern ist es der 3. März 2009 - der Tag, an dem das Stadtarchiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.scherzinfarkt.net/wp-content/uploads/2010/03/kerze.jpg"><img src="http://www.scherzinfarkt.net/wp-content/uploads/2010/03/kerze-150x150.jpg" alt="" title="Foto: Tasaio/pixelio.de" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1542" /></a>Es gibt Ereignisse und Tage, die vergisst man seinen Lebtag nicht. Bei den Älteren ist der Tag, als Kennedy erschossen wurde, solch einer. Bei uns allen ist es der 11. September 2001, der sich ins Hirn gebrannt hat. Und bei allen Kölnern ist es der 3. März 2009 - der Tag, an dem das Stadtarchiv einstürzte. Heute ist es genau ein Jahr her, dass der Bau zwei Menschen unter sich begrub. Und ich habe den Tag noch im Kopf, als wäre es gestern gewesen...<br />
<span id="more-1541"></span><br />
Der 3. März 2009 war in jeder Hinsicht ein turbulenter Tag. Ich saß kaum zehn Minuten an meinem Arbeitsplatz, als es passierte: Großfeuer in der Gilden-Brauerei in Köln-Mülheim. Für mich als Online-Redakteur ein spannendes Ereignis! Schnell mussten Fakten rangeschafft werden, ein Text geschrieben und online gestellt werden, Bilder der 10.000 brennenden Kölschfässer zu einer Fotogalerie zusammengefasst werden, Texte wieder aktualisiert werden. Dieser spektakuläre Brand war ein großes Ereignis. Das größte Ereignis des Jahres 2009. Als ich das dachte, hatte ich ja keine Ahnung...</p>
<p>Um kurz vor 14 Uhr war der Großbrand soweit "bearbeitet": Die Feuerwehr hatte die Flammen gelöscht oder zumindest im Griff, wir hatten einen umfassenden Bericht mit vielen Bildern auf der Homepage - alles war in Ordnung. Erstmal die Blase entleeren, dachte ich mir. Doch es war kurz vor 14 Uhr und um 14 Uhr ist unsere Mittagskonferenz angesagt. Na gut, gehe ich eben nach der Konferenz, dachte ich mir.</p>
<p>Die Uhr zeigte kurz nach zwei und die Diskussion über die Inhalte der morgigen Zeitung war in vollem Gange, als auf einmal ein Kollege in den Raum kam, direkt links von mir in die Knie ging und dem Leiter der Lokalredaktion etwas ins Ohr flüsterte. Auf die ungläubige Reaktion "Was?" wiederholte der Kollege seine Worte etwas lauter: "Das Stadtarchiv ist eingestürzt." Stille. Nur für wenige Sekunden. Dann ging alles rasend schnell.</p>
<p>Die Informationen überschlugen sich. Ein Haus in der Südstadt sei jedenfalls eingestürzt, hieß es. Ob es wirklich das Historische Archiv war - unklar. Ein weiterer Kollege sei schon auf dem Weg in die Südstadt.<br />
Was von diesem Moment an passierte, geschah wie fremdgeleitet, völlig automatisiert. Ich griff zum Telefon, rief den Kollegen vor Ort an. Kein Durchkommen. Ein zweiter Versuch. Er ging ran. Während die Konferenz sich längst aufgelöst hatte und die Kollegen die Nachricht in die einzelnen Büros trugen, hörte ich durch das Telefon nur Sirenen und Hubschraubergeknatter. Ganz abgehackt die Stimme des Kollegen. So muss es mitten in einem Kriegsgebiet klingen, dachte ich mir.</p>
<p>Ich musste schreien, um mich mit ihm zu verständigen. "Was ist passiert?" - "Ich weiß es noch nicht, wir kommen noch nicht ran." - "Ist es das Stadtarchiv?" - "Keine Ahnung, hier ist alles voll Staub, da hinten sehe ich Trümmer." Nach wenigen Minuten legte ich auf. Sinnlos, ein Gespräch zu führen, zu frisch war es, was dort passiert ist. Sofort stellten wir eine Erstmeldung auf die Homepage, basierend auf den wenigen Fakten, die wir zu diesem Zeitpunkt kannten: "Haus in der Kölner Südstadt eingestürzt."</p>
<p>In den nächsten Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Ein ganzer Wohnblock soll eingestürzt sein, hieß es irgendwo. An anderer Stelle wurden schon "bis zu 30 Tote" verkündet. Doch noch immer gab es keine verlässlichen Informationen von vor Ort. Bis wenige Minuten später der Kollege anrief: "Ja, es ist das Stadtarchiv. Das Stadtarchiv ist eingestürzt."</p>
<p>Bestürzung und Entsetzen in der Redaktion. Doch es muss weitergehen. Professionell sein, recherchieren, informieren!</p>
<p>Minütlich kamen nun neue Infos rein. Eine Leserin hatte uns das erste Foto von der Unglücksstelle gemailt. Als ich es sah, dachte ich an eine Filmszene. Unbegreiflich, dass dieses Bild wenige Minuten vorher und wenige Kilometer entfernt aufgenommen wurde. Mechanisch stellte ich das Bild an den Artikel, schrieb weitere Informationen in den Text. Immer noch keine Aussagen über Vermisste oder Opfer. Eine andere Zeitung wollte etwas von 15 Toten wissen. Wir blieben dabei, keine Zahl zu schreiben - zu unübersichtlich war die Lage.</p>
<p>Und zu sehr überschlugen sich die Ereignisse. Über Stunden änderte sich die Lage minütlich. Von einem auf den anderen Moment war die Kölner Welt aus den Angeln gehoben. Erst am frühen Abend hatte sich das Tempo der Entwicklungen ein wenig gelegt und ich konnte meine für nach 14 Uhr geplante Toilettenpause endlich nehmen. Doch uns war allen klar, dass die letzten Stunden erst der Anfang waren... </p>
<p>Die Print-Kollegen hatten blitzschnell eine Frühausgabe mit den ersten Erkenntnissen zum Einsturz produziert und arbeiteten bereits an weiteren Fassungen. Inzwischen wurden die ersten halbwegs verlässlichen Vermisstenzahlen bekannt. Zwischen vier und sechs Menschen seien vermisst, hieß es. In der Katastrophe hatte es wohl doch noch kleine Fetzen Glück gegeben - die Bewohner der angrenzenden Häuser und die Besucher des Archivs waren offenbar rechtzeitig gewarnt worden und hatten sich in Sicherheit bringen können. Alle, bis auf zwei, wie wir später erfahren würden. Zwei junge Männer, 17 und 23 Jahre alt, hatten in ihren Wohnungen geschlafen. Sie konnten nicht gewarnt werden. Sie konnten nicht gerettet werden...</p>
<p><center> <script type="text/javascript"><!--
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</script></center></p>
<p>Später am Abend, als sich die blanke Aufregung langsam gelegt hatte und nur noch das Entsetzen herrschte, konnte ich einen Gang zurückschalten. Die Entwicklungen an der Unglücksstelle gingen langsamer von statten, die Ersthilfe war geleistet. Es gab nicht mehr viel zu berichten. Wir konnten nichts machen. Nur die Helfer an der Einsturzstelle schufteten diese und die kommenden Nächte durch. Ich selber konnte am späten Abend nach Hause gehen, die Akkus aufladen, um am nächsten Morgen ab sechs Uhr wieder am Schreibtisch zu sitzen und die Ereignisse der Nacht aufzuarbeiten. Dieser Tag hatte alles verändert...</p>
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		<title>Buchkritik: &#8220;Höllentrip&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 09:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Höllentrip]]></category>
		<category><![CDATA[James Patterson]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Darum geht's: Seit die verwitwete Katherine erneut geheiratet hat, widersetzen sich ihre drei Kinder jeder Annäherung. Ein Segeltörn ohne den Stiefvater soll Abhilfe schaffen. Doch auf See kommt es zur Katastrophe: Nach einer Explosion an Bord strandet die Familie auf einer einsamen Insel. Und was zuerst wie ein tragischer Unfall aussah, wird bald zu einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=scherzinfarkt-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3442470692" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" align=left></iframe><strong>Darum geht's:</strong> Seit die verwitwete Katherine erneut geheiratet hat, widersetzen sich ihre drei Kinder jeder Annäherung. Ein Segeltörn ohne den Stiefvater soll Abhilfe schaffen. Doch auf See kommt es zur Katastrophe: Nach einer Explosion an Bord strandet die Familie auf einer einsamen Insel. Und was zuerst wie ein tragischer Unfall aussah, wird bald zu einer tödlichen Falle: Irgendjemand will, dass die Familie ihren Segelausflug nicht überlebt...</p>
<p><strong>So ist's:</strong> Ein typischer James-Patterson-Thriller: Kurze Kapitel, schnörkelloser und rasanter Schreibstil, keine Atempausen! "Höllentrip" ist ein geradliniger Thriller mit einem einfachen, klaren Plot, der einen schnell in seinen Bann zieht. Große Geheimnisse gibt es weniger, vielmehr geht es die meiste Zeit ums blanke Überleben - und ein paar überraschende Ereignisse hat sich Patterson höchstens für die letzten Seiten aufgehoben. Fazit: Ein Thriller, der unterhält und rasch gelesen ist.</p>
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		<title>Buchkritik: &#8220;200 Tricks für ein besseres Leben&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 08:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Darum geht's: Nahezu täglich ist irgendwo zu lesen, wie man Männer erwachsen, Frauen rum-, einen flachen Bauch hin- oder Rotweinflecken rauskriegt. Aber Lösungen für die wahren Probleme des Alltags waren bis jetzt Mangelware. Wie man Fruchtfliegen loswird, unpeinliche Gedichte schreibt, Lampenfieber besiegt, versalzenes Essen rettet, Sexpannen vermeidet oder jemanden auf dem Handy anruft, ohne mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=scherzinfarkt-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=345360136X" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" align=left></iframe><strong>Darum geht's:</strong> Nahezu täglich ist irgendwo zu lesen, wie man Männer erwachsen, Frauen rum-, einen flachen Bauch hin- oder Rotweinflecken rauskriegt. Aber Lösungen für die wahren Probleme des Alltags waren bis jetzt Mangelware. Wie man Fruchtfliegen loswird, unpeinliche Gedichte schreibt, Lampenfieber besiegt, versalzenes Essen rettet, Sexpannen vermeidet oder jemanden auf dem Handy anruft, ohne mit ihm reden zu müssen...</p>
<p><strong>So ist's:</strong>Eine krude Mischung aus Tipps für alle Lebenslagen. Manchmal schräg, manchmal eine Lösung, die man schon lange gesucht hat. Die Tipps sind nahezu allesamt von Experten auf dem jeweiligen Gebiet. Und selbst wenn man keinen einzigen der Tipps umsetzt, hat man eine spannende und lehrreiche Lektüre, die dazu noch unterhaltsam ist.</p>
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		<title>Buchkritik: &#8220;Wo wohnt der Fisch&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 08:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Darum geht's: Was tun, wenn man den Freund im eigenen Dessous erwischt? Kann man dick verhungern? Warum stehen Männer liebend gern am Grill, aber nie am Herd? Wem gehört der Mond? Was sind die besten Tipps gegen Schluckauf? In diesem Ratgeber finden die Leser Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen aus allen Lebensbereichen. Die Themen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=scherzinfarkt-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3868820221" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" align=left></iframe><strong>Darum geht's:</strong> Was tun, wenn man den Freund im eigenen Dessous erwischt? Kann man dick verhungern? Warum stehen Männer liebend gern am Grill, aber nie am Herd? Wem gehört der Mond? Was sind die besten Tipps gegen Schluckauf? In diesem Ratgeber finden die Leser Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen aus allen Lebensbereichen. Die Themen gehen von »Ich und die anderen« über »Wir und die Gesellschaft«, »Job und die lieben Kollegen« bis zu »Haushalt, Alltag und weitere Leiden«. Vom ersten Kuss über müffelnde Kollegen und plärrende Nachbarskinder bis zur hoppelnden Waschmaschine. </p>
<p><strong>So ist's:</strong> Diese Sammlung der besten Fragen und Antworten der Community <a href="http://www.gutefrage.net/" target=blank>gutefrage.net</a> schafft es, gleichermaßen zu lehren und zu unterhalten. Es ist eine Sammlung von abstrusen und abgefahrenen Fragen - aber auch jede Menge Fragen, die man sich immer mal gestellt hat, sind dabei. Dazu herrlich offene Antworten, teilweise mit Pfiff und teilweise mit Insiderwissen. Jede Frage ist ein einzelnes Häppchen des Wissens, was das Buch so kurzweilig macht. Und nun weiß ich endlich auch mal, warum Alleskleber überall klebt - nur nicht in der Tube.</p>
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		<title>Hilfe, die Realität!</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 16:13:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[ZweiPunktNull]]></category>
		<category><![CDATA[2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Streetview]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Angst geht um in Deutschland: Dieser Tage liest man immer wieder von kleinen Städten, die den Aufstand gegen ihre endgültige Vernichtung die Schändung der Privatsphäre proben. Denn sie wollen sich nicht vom bösen großen Monster aus dem Internet kaputtmachen lassen. Die Rede ist von Google Streetview. Denn wie wir alle wissen, fährt dieser Internetkonzern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.scherzinfarkt.net/wp-content/uploads/2010/02/strasse-150x150.jpg" alt="" title="Foto: Bardewyk.com / pixelio.de" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1516" / align=left>Die Angst geht um in Deutschland: Dieser Tage liest man immer wieder von kleinen Städten, die den Aufstand gegen <s>ihre endgültige Vernichtung</s> die Schändung der Privatsphäre proben. Denn sie wollen sich nicht vom bösen großen Monster aus dem Internet kaputtmachen lassen. Die Rede ist von Google Streetview. Denn wie wir alle wissen, fährt dieser Internetkonzern mit den bunten Buchstaben im Logo mit Autos durch die Weltgeschichte und spioniert uns alle aus.<br />
<span id="more-1515"></span><br />
Heute habe ich im Radio eine Reportage aus Kreuzau bei Düren gehört. Der Ort, vertreten durch seinen Bürgermeister, will sich gegen die Knipserei von Google wehren und würde auf den Google-Karten am Liebsten als schwarzer Punkt erscheinen. Zu groß ist die Angst vor der Verletzung der Privatsphäre. </p>
<p>Mal im Ernst, Leute - was genau ist denn bitte da die Verletzung der Privatsphäre? Google fotografiert Straßen und Häuser und baut die Bilder zusammen. Es entsteht ein Abbild der Realität - mehr nicht. Niemand marschiert in eure Häuser, keiner knipst eure Schlafzimmer! Menschen und Autos werden unkenntlich gemacht. Aber selbst wenn nicht - wo ist das Problem? Okay - ich möchte vielleicht nicht fotografiert werden, wenn ich gerade aus einem Puff komme oder wie ich auf offener Straße jemanden verdresche. Aber wie oft kommt das schon vor? Bei mir nie.</p>
<p>Jedermann kann theoretisch das machen, was Google macht: Eine Kamera zücken, Bilder der Umgebung machen und diese Bilder zusammenbauen. Dann kann er sie auf seiner Website anbieten - warum auch nicht? Aber jedermann hat eben nicht die Voraussetzungen, solch ein Projekt zu stemmen. Sowas kann nur Google, der böse Feind aus dem Internet.</p>
<p>Wenn Streetview dann irgendwann mal auch mit Bildern von Deutschland ausgestattet wird (und das wird es sicher), freuen sich sicher wieder alle. Denn wer weiß die Vorteile von Google Maps und Co. nicht zu schätzen? Und so werden sich die Leute, die heute Angst vor dem Tod ihrer Privatsphäre haben, in einiger Zeit bei Streetview virtuell durch die Straßen ihrer Heimatstadt stromern und in Erinnerungen schwelgen. Oder sie erkunden den Urlaubsort schon zwei Wochen vor den großen Ferien und planen den Weg zum Bäcker. Oder aber sie lassen sich einfach treiben und freuen sich darüber, dass man die "große weite Welt" heute erkunden kann, ohne den Schreibtisch zu verlassen.</p>
<p><center> <script type="text/javascript"><!--
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<p>Google Streetview ist nur ein weiterer Entwicklungsschritt. Es werden sicher weitere folgen. Es wird sicher wieder Aufschreie geben. Aber Entwicklungen lassen sich eben nicht verhindern - vor allem nicht mit solch albernen Argumenten!</p>
<p><em>Übrigens: Für Köln gibt es schon sowas wie Streetview in klein: Beim <a href="http://www.bilderbuchkoeln.de/" target=blank>Bilderbuch Köln ›</a> gibt es Fotos aus nahezu jeder kölschen Straße - Reinklicken empfohlen!</em></p>
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