Zuerst einmal von ganzem Herzen: Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem beruflichen Wechsel! Sie wollten immer Sportmoderator sein, nun dürfen Sie bei der legendären ARD-Sportschau endlich ran. Sie wären schön doof, wenn Sie das abgesagt hätten.
Machen wir uns nichts vor: Die Sendung vom 12. September wird nicht zu schlagen sein. Wenn heute Abend wieder "Schlag den Raab" läuft, wird das sicher wieder ein großer Spaß, aber man darf nicht den Fehler machen, die Erwartungen zu hoch zu schrauben. Dafür war die letzte Sendung einfach zu speziell, zu einzigartig, zu außergewöhnlich.
Gewonnen, gehasst, geächtet. Er hat es nicht einfach, der Sieger des gestrigen Abends. Oder doch? Während sich die Netz-Gemeinde auch den Sonntag damit um die Ohren schlägt, Hasstiraden wahlweise auf Hans-Martin oder aber auf sich selbst abzufeuern, sitzt der frischgebackene Halbmillionär irgendwo und kann sich über seinen Sieg freuen. Ob er die geballte Ladung der Netz-Reaktionen schon gelesen hat, kann man nur spekulieren. Aber eins ist klar: Das Web 2.0 hat sich an diesem Wochenende von seiner hässlichen Seite gezeigt - aber auch Hoffnung gemacht....
Stell dir vor, du bist im Fernsehen, ganz Deutschland sieht zu - und hasst dich! So ging es am Samstagabend einem 24-jährigen Pharmazie-Praktikanten, der das gesamte "Schlag den Raab" Publikum in Windeseile gegen sich aufgebracht hat: Dem nach eigener Aussage hochintelligenten Hans-Martin (der einen IQ von 143 angab). Großspurig, arrogant, überheblich - der junge Mann sollte besser nicht schauen, was bei Twitter so alles über ihn geschrieben wurde...
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